Einwanderungswelle 2015 und Arbeitsmarkt: Turbo-Effekt bei Ausländerarbeitslosigkeit | Unzensuriert.at

Einwanderungswelle 2015 und Arbeitsmarkt: Turbo-Effekt bei Ausländerarbeitslosigkeit

Falsche Politik unter Rot-Schwarz 2015: Arbeitsmarktservice Österreich wird immer mehr zur Asylantenbehörde. Foto: Foto: Arbeitsmarktservice
Falsche Politik unter Rot-Schwarz 2015: Arbeitsmarktservice Österreich wird immer mehr zur Asylantenbehörde.
Foto: Foto: Arbeitsmarktservice
16. Februar 2019 - 10:37

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Während die Arbeitslosigkeit bei Inländern zuletzt deutlich gesenkt werden konnte, steht man vor dem anhaltenden Problem einer stagnierenden bzw. sogar ansteigenden Ausländerarbeitslosigkeit. Dabei zeigen die Zahlen von Ende Jänner, dass sich ein negativer Turbo-Effekt bei den arbeitslosen Ausländern durch die Gruppen der Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten ergibt.

Mit Ende Jänner sind nicht weniger als 17.572 Asylberechtigte und 3.141 subsidiär Schutzberechtigte beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitslos gemeldet. Das sind im Übrigen alles Auswirkungen der falschen Migrationspolitik 2015 unter der rot-schwarzen Regierung.

AMS: 22,2 Prozent mehr arbeitslose Asylberechtigte als 2018

Die AMS-Zahlen in Sachen Ausländerarbeitslosigkeit sprechen eine klare Sprache. Bei den Asylberechtigten beträgt der Anstieg gegenüber Jänner 2018 plus 3.188 Personen oder 22,2 Prozent, bei den subsidiär Schutzberechtigten plus 434 oder 16,0 Prozent. Und damit nicht genug, der Anteil vorgemerkter Asylberechtigter und subsidiär Schutzberechtigter beträgt aktuell schon sechs Prozent aller beim AMS vorgemerkter Arbeitslosen.

Asylanten: 44,8 Prozent der ausländischen AMS-Schulungsteilnehmer

Bei den AMS-Schulungsangeboten nahmen insgesamt 27.579 Ausländer Ende Jänner 2019 teil. Unter diesen ausländischen AMS-Schulungsteilnehmern befanden sich 9.996 Asylberechtigte und 2.354 subsidiär Schutzberechtigte. Das entspricht einem Anteil von nicht weniger als 44,8 Prozent aller ausländischen Arbeitslosen in Schulungen. Darüber hinaus haben 63 Prozent der beim AMS arbeitslos gemeldeten Ausländer höchstens eine Pflichtschulausbildung. Und unter den Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten beträgt der Anteil an Personen, die höchstens eine Pflichtschulausbildung vorzuweisen haben, sogar 68 Prozent.

Langzeitarbeitslose Ausländer: +19,8 Prozent Asylanten

Die Zahl der langzeitarbeitslosen Ausländer mit einer Vormerkdauer beim AMS von über einem Jahr beträgt im Jänner 2019 10.647, davon stammen 1.272 oder 19,8 Prozent aus der Gruppe der Asylberechtigten und 109 aus der Gruppe der subsidiär Schutzberechtigten. Die Anzahl der jugendlichen ausländischen Arbeitslosen unter dem 25. Lebensjahr ist gegenüber Jänner 2018 auf 10.785 Personen angewachsen, das ist ein Plus von 4,6 Prozent. Davon stammen 2.450 Personen (plus 15,2 Prozent) aus der Gruppe der Asylberechtigten und 963 (plus 14,8 Prozent)  aus der Gruppe der subsidiär Schutzberechtigten.

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