Frauenmorde: Innenminister Kickl ist nicht der Sündenbock! | Unzensuriert.at

Frauenmorde: Innenminister Kickl ist nicht der Sündenbock!

Schleichend wird versucht, Innenminister Herbert Kickl die Schuld an Frauenmorden in die Schuhe zu schieben. Foto: Unzensuriert.at
Schleichend wird versucht, Innenminister Herbert Kickl die Schuld an Frauenmorden in die Schuhe zu schieben.
Foto: Unzensuriert.at
14. Februar 2019 - 11:35

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Jeder Mord ist ein Mord zuviel – ganz klar. Medial häufen sich Berichte über Morde vor allem dann, wenn sie gegen Frauen begangen werden. Was aber auffällt ist, dass – wenn auch nur schleichend – Journalisten und Parteien (sie müssen jetzt nicht namentlich aufgewertet werden) versuchen, die aktuellen Mordzahlen der FPÖ in die Schuhe zu schieben. Und ein solcher Versuch ist mehr als schäbig.

Kommentar von Unzensurix

Unlängst meinte ein Medien-Mann vor laufender Kamera gegenüber seinem Interview-Partner von der FPÖ:

Jetzt könnte man kritisch anmerken, Ihre Partei stellt den Innenminister und zwar seit gut einem Jahr. Aber seitdem Sie den Innenminister stellen, werden die Morde immer mehr. Die Mordfälle haben sich verdoppelt.

Es hat noch nie so viele Morde gegeben wie in den ersten Tagen dieses Jahres. Jetzt müsste man schön langsam etwas spüren.

Also anders formuliert, es wird erwartet, dass Innenminister Herbert Kickl dafür sorgen soll, dass die Anzahl der Morde nicht zu-, sondern abnimmt. Und anscheinend könnte die mediale Diskussion in die Richtung ausarten, dass es heißt, der Kickl hat versagt, er muss zurücktreten. Und an dieser Stelle muss  festgehalten werden: Wenn ein Täter seine Pistole oder sein Messer zückt, passiert innerhalb weniger Sekunden ein Mord. Welcher Polizist schafft es, binnen weniger Sekunden die Tat zu verhindern, wenn er nicht einmal gerufen wurde? Ein Polizist müsste faktisch an jeder Straßenecke stehen oder in jeder Wohnung sitzen, um einen Mord verhindern zu können. Und es gibt auch keinen aus dem Jahr 2002 bekannten Science-Fiction-Film „Minority Report“, mit dem Straftaten von Haus aus verhindert werden könnten. Wer also erwartet, dass Kickl alle Straftaten verhindern kann, der glaubt wohl an das Christkind.

Mehr Polizisten und härtere Strafen

Was jedenfalls gemacht werden kann - und das tut Kickl auch: Es werden nun tausende zusätzliche Polizisten ausgebildet, die dort, wo sie letztendlich eingesetzt werden, deutlich dafür sorgen werden, dass es sich angehende Täter lieber zweimal überlegen, ob es sich lohnt, eine Straftat zu verüben. Mehr Polizisten bedeutet auch mehr Aufklärung von ungelösten Straftaten. Dazu kommen auch härtere Strafmaße, die durch ihr Ausmaß abschreckend wirken.

Acht von elf tödlichen Gewaltverbrechen durch Ausländer verübt

Straftaten werden aus unterschiedlichen Gründen begangen. Es gibt jedenfalls auch Straftaten, die bei Einwanderern höher sind. "Ehrenmorde" sind in diversen Kulturkreisen keine Seltenheit. Auch das generelle Frauenbild ist bei vielen Eingewanderten einfach nicht mit europäischen Werten kompatibel. Und Innenminister Kickl stellte erst unlängst klar, dass von elf tödlichen Gewaltverbrechen innerhalb von sechs Wochen acht von Ausländern verübt wurden, das sind also mehr als 70 Prozent.. Und das, obwohl der Ausländeranteil im Vergleich zur Bevölkerung bei 15 Prozent liegt.

"Willkommenskultur" hauptverantwortlich

Das heißt, viele Straftaten wären höchstwahrscheinlich gar nicht zustandegekommen, wenn gewisse politische Kräfte nicht ihre verheerende "Willkommenskultur" ausgelebt hätten. Der Kolumnist Andreas Koller von den Salzburger Nachrichten, mit Sicherheit kein Freund von unzensuriert.at, brachte es unlängst auf den Punkt:

Auch als kürzlich ein mehrfach gerichtsnotorischer syrischer Asylwerber seine österreichische Freundin erstach, hatte der linke Flügel der Twitteria den Schuldigen bald ausgemacht: Innenminister Kickl, der nicht dafür gesorgt hatte, dass der Bösewicht außer Landes gebracht worden war. Auch manch prominenter SPÖ-Politiker stimmte in dieses Lied ein. Als es zu spät war. Es handelt sich um die nämlichen Leute, die sonst vor Empörung hyperventilieren, wenn der Innenminister die Worte "Schubhaft" oder "Abschiebung" nur in den Mund nimmt. Die jederzeit bereit sind, mit einer Mahnwache vor dem Schubhaftzentrum gegen die hartherzige Asylpolitik der bösen Regierung zu protestieren.

Deutlicher kann man es eigentlich nicht mehr formulieren.

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