Trump wird sich freuen: Clinton überlegt erneute Kandidatur für das Weiße Haus | Unzensuriert.at

Trump wird sich freuen: Clinton überlegt erneute Kandidatur für das Weiße Haus

Hillary Clinton kann die Niederlage gegen Trump nicht verkraften und will 2020 wieder gegen ihn kandidieren. Doch es gibt gewichtige Gründe gegen sie. Foto: Ali Shaker/VOA / Wikimedia (PD)
Hillary Clinton kann die Niederlage gegen Trump nicht verkraften und will 2020 wieder gegen ihn kandidieren. Doch es gibt gewichtige Gründe gegen sie.
Foto: Ali Shaker/VOA / Wikimedia (PD)
12. November 2018 - 16:01

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Laut einem Kommentar im Wall Street Journal will die ehemalige linke Medien-Ikone Hillary Clinton erneut für das höchste Amt in den USA kandidieren und dafür auch die Unterstützung ihrer Partei haben. Clinton sinnt auf Rache - sie will die "demütigende Niederlage" nicht auf sich sitzen lassen und ein weiteres Mal bis zum bitteren Ende gegen US-Präsident Donald Trump kämpfen.

Somit würde Clinton zum dritten Mal die Präsidentschaftskandidatur anstreben. Nach ihrer Niederlage bei ihrer bisher einzigen gelungenen Kandidatur 2016, in der sie Donald Trump unterlag, will sie 2020 die Wahlen gewinnen. Für einen weiteren Versuch stünden die Vorzeichen parteiintern gut: Laut Umfragen kann Clinton mit einer Zustimmungsrate der Demokraten von 75 Prozent rechnen.

Demokratischer Stratege will lieber einen Mann

Anders sieht es der demokratische Stratege Michael Avenatti, der ehemalige Mitarbeiter von Rahm Emanuel, dem Stabschef von US-Präsidenten Barack Obama. Er sagte am 25. Oktober:

Es ist besser, wenn ein weißer Mann gegen Trump kandidiert. Nur ein Weißer kann Trump 2020 schlagen, weil die Mehrheit der weißen Wählerschaft weiß fühlt, und das ist Trumps Stärke. Es macht einen Unterschied, wenn ein weißer Mann spricht, das hat mehr Gewicht. Das sollte zwar nicht so sein, ist aber so.

Avenatti mischt bei den diversen Kampagnen gegen US-Präsident Trump aktiv mit. Als Rechtsanwalt vertrat er das Starlett, mit dem Trump eine außereheliche Beziehung gehabt haben soll, und jene Frau, die Brett Kavenaugh beschuldigte am College ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben. Er engagierte sich ebenso im „Skandal“, dass die US-Regierung Einwandererkinder von ihren Eltern getrennt habe.

Ob Clinton daher Chancen hat, gegen Trump in den Ring steigen zu dürfen, darf bezweifelt werden.

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