Vassilakou: Teures Masterstudium in London statt Politik in Wien? | Unzensuriert.at

Vassilakou: Teures Masterstudium in London statt Politik in Wien?

Jahres-Studiengebühren: Maria Vassilakou bereitet sich  mit 38.000,- Euro teurem Studium auf Leben nach der Politik vor. Foto: Guenther Z / Wikimedia (CC BY 3.0)
Jahres-Studiengebühren: Maria Vassilakou bereitet sich mit 38.000,- Euro teurem Studium auf Leben nach der Politik vor.
Foto: Guenther Z / Wikimedia (CC BY 3.0)
6. November 2018 - 9:40

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Zu neuen Ufern ist offensichtlich die scheidende grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou aufgebrochen. Während ihre Kollegen im Wiener Gemeinderat und Stadtsenat tagtäglich Politik machen, soll sie ihren Schwerpunkt längst auf ein Leben nach einer Tätigkeit in der Wiener Landesregierung ausgerichtet haben. Laut Berichten der Tageszeitung Österreich widmet sich die Spitzengrüne seit längerer Zeit intensiv ihrem Städtemanagement-Masterstudium an der London School of Economics. Das mit 38.000 Euro jährlicher Studiengebühr sehr exklusive Studium soll Vassilakou in den letzten Wochen auch daran gehindert haben, an Gemeinderats- und Stadtsenatssitzungen regelmäßig teilzunehmen.

Gleichzeitig kassiert die grüne Frontfrau weiterhin rund 17.000,- Euro monatlich als Gage für die Ausübung ihres Amtes als Vizebürgermeisterin.

Städtemanagement-Lehrgang nach Vizebürgermeisteramt?

Rathausinsider in Politik und Verwaltung schmunzeln auch über die Studienwahl von Vassilakou. Dass diese nämlich am Ende ihrer achtjährigen Tätigkeit als Vizebürgermeisterin ein Studium ausgerechnet über Städtemanagement abschließen möchte ist für die meisten Zeitgenossen der Wiener Kommunalpolitik ein Treppenwitz. Gerade in den letzten Jahren war Management keine Stärke von Vassilakou.

Ein Studium dieser Fertigkeiten hätte also eher am Beginn ihrer Tätigkeit als Vize in der Wiener Stadtregierung stehen müssen. Gespannt sind nicht nur viele Mitglieder bei den Grünen, wo es Vassilakou nach ihrem Politikausstieg beruflich hin verschlagen wird.

Da die Glücksspielbranche mit ihrer Ex-Parteikollegin Eva Glawischnig bereits besetzt ist, tippen viele Bürger Wiens eher auf die gut dotierte Baubranche als Zukunftsfeld für die scheidende Vizebürgermeisterin.

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