Abschiebung verhindert: Flugzeug-Passagiere kommen somalischem Vergewaltiger zu Hilfe | Unzensuriert.at

Abschiebung verhindert: Flugzeug-Passagiere kommen somalischem Vergewaltiger zu Hilfe

Die Abschiebung eines Schwerverbrechers wurde auf dem Flughafen Heathrow vereitelt. Foto: Mario Roberto Duran Ortiz (Mariordo) / Wikimedia (CC-BY-3.0)
Die Abschiebung eines Schwerverbrechers wurde auf dem Flughafen Heathrow vereitelt.
Foto: Mario Roberto Duran Ortiz (Mariordo) / Wikimedia (CC-BY-3.0)
18. Oktober 2018 - 15:31

Mehr zum Thema

Wenn man ein Fremdenrecht konsequent umsetzen möchte, muss es natürlich auch zu Abschiebungen kommen. Dies muss vor allem auch für straffällig gewordene Migranten gelten, die wieder außer Landes zu schaffen sind. In Großbritannien wurde aber aktuell wieder einmal auf dem Flughafen Heathrow eine solche Abschiebung durch Passgiere eines vollbesetzen Flugzeugs verhindert. Die Fluggäste wehrten sich gegen die Abschiebung des 29 jährigen Somaliers und bedrängten in diesem Zusammenhang sogar die Sicherheitskräfte.

Schübling saß vorher neun Jahre im Gefängnis

Schlussendlich gaben die Sicherheitskräfte auf und verließen mit dem Schübling wieder das Flugzeug. Was die aufgeregten Passagiere allerdings nicht wussten war, dass der Somalier ein verurteilter Vergewaltiger ist. Insgesamt musste er dafür nicht weniger als neun Jahre hinter Gittern verbringen. Und der Abschub sollte nur die letzte Konsequenz seiner Straftat sein.

Franzosen setzen Illegale einfach in Italien aus

Mit illegalen Migranten umzugehen, hat in der Europäischen Union offensichtlich unterschiedliche Ausprägungen. Während man im Brexit-Land und Noch-EU-Mitgliedsstaat Großbritannien über den Luftweg Migranten wieder außer Landes schaffen möchte, gehen die Franzosen einen unkonventionellen Weg. Illegale Afrikaner, die eigentlich wieder von Frankreich zurückgenommen hätten werden müssen, wurden einfach in einem Grenzwaldstück im Piemont auf italienischem Staatsgebiet ausgesetzt, um sieh los zu werden.

in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.