Griechenland: 7.000 illegale Migranten im Kindesalter aus der Türkei | Unzensuriert.at

Griechenland: 7.000 illegale Migranten im Kindesalter aus der Türkei

Ein Strand der griechischen Insel Lesbos ist für illegale Migranten, darunter viele Kinder, sehr oft das Einfallstor nach Europa.  Foto: Geotiger18 / Wikimedia  (CC-BY-SA-3.0)
Ein Strand der griechischen Insel Lesbos ist für illegale Migranten, darunter viele Kinder, sehr oft das Einfallstor nach Europa.
Foto: Geotiger18 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
22. September 2018 - 16:21

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Die Anzahl illegaler Migranten im Kindesalter, die aus der Türkei nach Griechenland übergesetzt wurden, umfasst heuer bereits 7.000 Personen. Damit kam es zu einem Anstieg von nicht weniger als 32 Prozent, also einem knappen Drittel, gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017. Auch insgesamt ist die Zahl der illegalen Einwanderer, die aus der Türkei nach Griechenland gekommen sind, von 17.500 auf 21.700 Personen im Vergleichszeitraum 2017/2018 massiv angestiegen.  

Die Migranten wollen nach ihrer Ankunft auf dem griechischen Festland über die Balkanroute weiter nach Mitteleuropa, also nach Österreich oder Deutschland. Eigentlich hatte die EU mit der Türkei 2016 vereinbart, dass alle illegalen Personen wieder zurückgeschickt werden. Die Abarbeitung der Fälle und die Rücknahme durch die türkischen Behörden läuft aber schleppend.

Italien schützt Schlupfloch Triest sogar mit Förstern

Da Schlepper immer wieder versuchen, über den Kosovo, Albanien und Bosnien illegale Migranten weiter nach Norden zu schleusen, haben die italienischen Grenzbehörden etwa rund um die Hafenstadt Triest sogar Förster in den Dienst des Grenzschutzes gestellt, um durch Streifungen abseits der Hauptverkehrswege auch alle Saumwege über die Grenze zu kontrollieren. Stellt man dabei illegale Einwanderer, dann werden diese unmittelbar den Polizeibehörden übergeben.

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