Demonstration „Kandel ist überall“ in Wien erneut erfolgreich | Unzensuriert.at

Demonstration „Kandel ist überall“ in Wien erneut erfolgreich

Demonstrationszug auf der Wiener Ringstraße. Foto: privat / zVg
Demonstrationszug auf der Wiener Ringstraße.
Foto: privat / zVg

In Wien fand am 2. Juni bereits zum zweiten Mal eine Demonstration unter dem Motto „Kandel ist überall“ statt. Veranstalter war die Bürgerbewegung „Patrioten für Heimat und Tradition“. Es nahmen ungefähr hundert Personen daran teil. Die Kundgebung begann um 13.15 Uhr am Albertinaplatz. Dort wurden etwa ein Stunde lang Reden gehalten. Danach marschierte der Demonstrationszug auf dem Ring bis zum Schmerlingplatz. Dort gab es gegen 15.00 Uhr vor dem Justizpalast eine Schlusskundgebung.

Redner: Margit Chlada, Ingrid Krammer, Dorothea Hohner und Ignaz Bearth

Wie schon bei der ersten Kundgebung hielt auch diesmal Margit Chlada von den „Patrioten für Heimat und Tradition“ die erste Rede. Sie beklagte eine Zunahme von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, aber auch gegen Jungen und Männer durch die Flüchtlingswelle von 2015. Dies könne jeder selbst in der öffentlichen polizeilichen Kriminalstatistik für 2017 überprüfen.

Unzensuriert hat sich diese Statistik bereits angesehen. Aus ihr geht tatsächlich eine massive Überrepräsentation der Asylanten bei den Tatverdächtigen hervor. Bei den Asylwerbern war 2017 jeder fünfte tatverdächtig, während es bei den Österreichern nur jeder 45. war.

In Wien 2018 schon so viele Morde wie im ganzen Jahr 2016

Margit Chlada wies auch darauf hin, dass die Gewalt durch Migranten nicht selten tödlich ist. Es gab in diesem Jahr in Wien schon 16 Morde, das sind genauso viele wie im gesamten Jahr 2016. Die meisten davon seien von Zuwanderern begangen worden.

Erst am 11. Mai gab es einen Fall, der für Margit Chlada als Mutter besonders schockierend war: Ein 16-jähriger Tschetschene ermordete aus einer „allgemeinen Wut“ heraus ein siebenjähriges Mädchen. Für die Opfer von Mord und Gewalt des Jahres 2018 bat Margit Chlada die Anwesenden zu einer Schweigeminute.

„Buntkind“ schlug siebenjähriges Mädchen zusammen

Nächste Rednerin war Ingrid Krammer aus Niederösterreich. Sie berichtete in ihrer Rede über ihre siebenjährige Enkelin, die in Wien bereits in der ersten Klasse Volksschule massiv unter Multikulti und Migrantengewalt leidet. Schon an ihrem ersten Schultag habe ein Mitschüler ihrer Enkelin mit dem Umbringen gedroht. Dies sagte Krammer bereits bei der Demonstration am 14. April dem ungarischen Fernsehen.

Inzwischen gab es einen weiteren schlimmen Vorfall: Vor vier Wochen schlug ein Mitschüler das siebenjährige Mädchen zusammen. Es erlitt einen Trommelfellriss und musste im Spital behandelt werden. Auf die Frage, wer ihm das angetan habe, antwortete das Mädchen: „Ein Buntkind“.

Enkelin ist einzige Österreicherin in der Klasse, Mitschüler sprechen kein Deutsch

Ihre Enkelin sei die einzige Österreicherin in der Klasse, berichtete Ingrid Krammer weiter. Die Schule lud die Mutter des Kindes vor und teilte dieser mit, dass das Kind sich in der Klasse von den anderen absondere. Die Siebenjährige gab als Grund dafür an, dass sie die Sprache ihre Mitschüler nicht verstehen würde und diese kein Deutsch sprächen.

Schulkinder werden durch Multikulti zu Außenseitern

Ingrid Krammer beschreibt die momentane Situation so: Österreichische Kinder werden durch Multikulti zu Außenseitern und Fremden im eigenen Land. In den Schulen werden Kinder gemobbt, weil sie keine Muslime seien. Lehrer würden von ausländischen Schülern und deren Eltern bedroht. Schweinefleisch, Nikolaus und Christkind würden in den Schulen allmählich abgeschafft.

Nach Krammer sprach eine Frau, die sich spontan gemeldet hatte. Sie befasste sich in ihrer Rede mit dem Jugendamt, das sie scharf kritisierte. Die kurze Redezeit reichte jedoch nicht aus, um dieses Thema zu vertiefen, sodass die genauen Missstände beim Jugendamt unklar blieben.

Dorothea Hohner ruft Abwehrkampf gegen Osmanen ins Gedächtnis

Als letzte Rednerin auf dem Albertinaplatz trat Dorothea Hohner von PEGIDA München auf. Hohner ist gebürtige Österreicherin, lebt aber in Bayern. Sie befasste sich in ihrer Rede mit der ruhmvollen Geschichte Wiens als Verteidiger des christlichen Abendlandes. Zweimal, 1529 und 1683, habe der „Goldene Apfel Europas“ den islamischen Heeren widerstanden. In der Gegenwart hätten die „Links-Rot-GrünInnen“ und ihre „geponserten Antifanten“ jedoch aus Wien einen „faulen, wurmstichigen Apfel der EU“ gemacht.

Erfreulich sei jedoch der Ausgang der letzten Nationalratswahl. Dieser habe die „GrünInnen“ beseitigt und der „Gender-Sprachverhunzung“ ein Ende bereitet. Das sei allerdings erst ein Anfang. Die gewaltbereiten Antifanten seien immer noch da. Hier müsse man mit einem eisernen Besen kehren, denn es gelte nach dem Motto der 68er-Bewegung: „Macht kaputt, was euch kaputtmacht“.

Hohner ging weiters auf die absurde Behauptung ein, Deutschland sei sicherer geworden. Wie man auf so etwas kommen kann, erklärt sich Hohner so: Die Frauen blieben jetzt einfach zuhause, daher seien sie jetzt sicherer. Ebenso würde die Zahl der Einbrüche nur deshalb sinken, weil sich die Menschen inzwischen besser davor schützten. Zugleich erfahre man aus dem ach so sicheren Deutschland, dass beim LKA Berlin 55.000 Straftaten noch gar nicht bearbeitet wurden. Die Zahl der Sexualdelikte sei um 54 Prozent gestiegen.

Ignaz Bearth hielt Abschlussrede

Nach der Rede von Dorothea Hohner setzte sich die Demonstration in Bewegung. Sie zog auf dem Ring bis zum Schmerlingplatz. Im dortigen Park, direkt vor dem Justizpalast, gab es noch eine Abschlusskundgebung mit einer Rede des Schweizer Aktivisten Ignaz Bearth.

Er berichtete von seinen beiden Besuchen bei Demonstrationen in Kandel. Dort hätten bis zu 6.000 Menschen teilgenommen. Dies beeindruckte Bearth sehr, zumal Kandel im „tiefsten Westen Deutschland“ und nicht in „Dunkeldeutschland“ liege. Wie Dorothea Hohner lobte auch Bearth die Wahlentscheidung der Österreicher als „Normalisierungsprozess“ und freute sich besonders darüber, dass die Österreich „die Grünen aus dem Parlament geschmissen haben“.

Die Linken würden nur diejenigen Ausländer ins Land holen, die Österreich hassen. Es werde Zeit, dass die Immigranten kämen, die Österreich lieben. In Solingen, wo am selben Tag wie in Wien eine Demo von „Kandel ist überall“ mit Myriam Kern stattfand, sprach auch der afrikanischstämmige Serge Menga. Dieser ist für Bearth ein positives Beispiel eines Einwanderers. Man brauche „mehr Serge Mengas und weniger Kerns, Faymanns und wie sie alle heißen“.

Demonstranten sangen Solidaritätslied für Tommy Robinson

Ignaz Bearth erwähnte auch die Inhaftierung des englischen Aktivisten Tommy Robinson, mit dem er gemeinsam schon an mehreren Kundgebungen teilgenommen habe. Zur moralischen Unterstützung stimmte er ein Solidaritätslied für Tommy Robinson an und forderte das Publikum auf, mitzusingen sowie dabei zu filmen. Die Videos sollte man dann an Ignaz Bearth schicken, er werde sie an die Patrioten in England weiterleiten.

Nach dem Ende von Bearths Rede sangen die Demonstranten die österreichische Bundeshymne und anschließend aus Solidarität mit den bundesdeutschen Teilnehmern und Opfern das Lied der Deutschen.

Geringere Teilnehmerzahl als bei der ersten Demo

Die Teilnehmerzahl betrug nach Einschätzung der Veranstalter ungefähr hundert, also nur etwa halb so viel wie bei der letzten Demonstration von 14. April. Die Veranstalter begründen die diesmal geringere Teilnehmerzahl mit dem hochsommerlichen Wetter sowie der Wahl des Termins inmitten eines verlängerten Wochenendes. Zahlreiche Patrioten dürften auch nach Klagenfurt gefahren sein, um die österreichische Fußball-Nationalmannschaft im Spiel gegen die Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen.

Keine linken Störversuche

Anders als bei der ersten Demonstration am 14. April gab es dieses Mal keine Versuche von Linksextremisten, die Kundgebung zu stören. Es wurden keine Gegenstände geworfen und auch nicht versucht, die Route zu blockieren. Für eine Blockade wären die anwesenden Linken allerdings auch viel zu wenige gewesen. Nur während des Marsches wurden einige Linke gesichtet, die sich als Einzelpersonen oder in winzigen Grüppchen durch Buhrufe, Heulen oder Pfeifen bemerkbar machten.

Einheitsmedien verschweigen Demo erneut

Wie schon bei der ersten Demonstration am 14. April waren auch dieses Mal keine Vertreter irgendeines österreichischen Mediums auf der Demo zu sehen. Aktuell findet sich im Internet kein Bericht irgendeines Mediums, abgesehen von Wochenblick und Unzensuriert.

Reden am Albertinaplatz:

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