Arbeitsmarkt: Ausländerarbeitslosigkeit belastet weiterhin das AMS | Unzensuriert.at

Arbeitsmarkt: Ausländerarbeitslosigkeit belastet weiterhin das AMS

Das Österreichische Arbeitsmarktservice wird immer mehr zu einer Ausländerbehörde. Foto: Unzensuriert.at
Das Österreichische Arbeitsmarktservice wird immer mehr zu einer Ausländerbehörde.
Foto: Unzensuriert.at
3. Februar 2018 - 20:11

Das Problem des Arbeitsmarktes in Österreich bleibt die Ausländerarbeitslosigkeit. Wie die Zahlen vom Jänner 2018 zeigen, bleibt die Ausländerarbeitslosigkeit weiterhin sehr hoch. Österreichweit sind immer noch 455.860 Personen ohne Beschäftigung. Während im Jahresvergleich zu Jänner 2017 die Arbeitslosigkeit bei Inländern um 34.185 Personen (-10,1 Prozent) zurückgegangen ist, beträgt der Rückgang bei den Ausländern nur bescheidene 3.807 Personen (-2,5 Prozent).

Damit verschiebt sich das Betreuungsverhältnis weiterhin zugunsten der Ausländer, die oft wenig qualifiziert und damit betreuungsintensiv sind. Die Kosten für das AMS steigen damit in Relation zu den Inländern für ausländische Arbeitslose.

AMS: 22,8 Prozent mehr Schulungen für Ausländer

Gerade explosionsartig steigen die Schulungen für Ausländer beim AMS. Gegenüber 2017 gibt es eine Steigerung von nicht weniger als 22,8 Prozent bei Schulungen für ausländische Arbeitslose. Gegenüber Jänner 2017 befinden sich 6.148 Personen ohne österreichischen Pass mehr in AMS-Schulungen. Bei den Inländern sank die Zahl der Schulungsteilnehmer um 1.087 (-2,4 Prozent). Von den insgesamt 76.651 Arbeitslosen in AMS-Schulungen sind bereits 33.092 Ausländer, sind stolze 43,2 Prozent.

 

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