Polizeistatistik aus Finnland: Iraker bei Sexualstraftaten massiv überrepräsentiert | Unzensuriert.at

Polizeistatistik aus Finnland: Iraker bei Sexualstraftaten massiv überrepräsentiert

Helsinki aus der Luft. In der finnischen Hauptstadt fallen irakische „Flüchtlinge“ durch Sexualstraftaten auf. Foto: Henri Bergius / flickr (CC BY-SA 2.0)
Helsinki aus der Luft. In der finnischen Hauptstadt fallen irakische „Flüchtlinge“ durch Sexualstraftaten auf.
Foto: Henri Bergius / flickr (CC BY-SA 2.0)
28. Jänner 2018 - 12:40

Wie der finnische öffentliche Rundfunk in einem Artikel berichtet, hat eine finnische Polizeihochschule eine Statistik über den Ausländeranteil unter Tatverdächtigen erstellt. Die Untersuchung berücksichtigt die Hauptstadtregion mit den Großstädten Helsinki, Espoo und Vantaa. Dieses Gebiet hatte 2017 einen Ausländeranteil von zehn Prozent. Die meisten Einwanderer stammten aus Estland. Ausländer sind in mehreren Deliktgruppen deutlich überrepräsentiert. Mit Abstand am stärksten ist die Überrepräsentation bei den Sexualdelikten.

Iraker bei Sexualstraftaten zwölffach überrepräsentiert

Insgesamt gab es 2017 in der Hauptstadtregion 499 Tatverdächtige bei Sexualdelikten, davon waren 184 Ausländer. Der Ausländeranteil betrug somit 37 Prozent. Die größte Gruppe der ausländischen Tatverdächtigen waren die Iraker. Sie machten ein Drittel aus, also ungefähr 60 Personen. Von allen Tatverdächtigen bei Sexualstraftaten waren somit zwölf Prozent Iraker.

Die Wohnbevölkerung der Iraker in der Hauptstadtregion betrug laut öffentlichem Rundfunk Anfang 2017 rund 5.000. Zählt man irakische Einwanderer während des Jahres 2017 hinzu, kommt man auf maximal 10.000 Iraker in der Hauptstadtregion. Dies ist nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung dieses Gebiets, dennoch stellten Iraker zwölf Prozent der Tatverdächtigen bei Sexualverbrechen. Es liegt also eine mindestens zwölffache Überrepräsentation vor.

Finnische Experten benennen klar die kulturelle Herkunft als Ursache

In dem Artikel des öffentlichen Rundfunks kommen auch ein Kriminologe und eine Psychologin zu Wort. Der Kriminologe hat sich mit der „Neigung der Iraker, Sexual- und Gewaltverbrechen zu begehen“ näher befasst und wird mit folgenden Worten zitiert:

Meiner Meinung nach gibt es mehrere Ursachen. Es gibt viele junge Männer unter den Irakern und junge Männer begehen im Allgemeinen die meisten Verbrechen. [...] Eine andere Ursache ist die schwache Stellung der Frau in dem Land, aus dem sie kommen und eine dritte der Kriegshintergrund, das heißt, die Erfahrungen daraus, in gewaltsamen, bewaffneten Verhältnissen zu leben.

Die Psychologin meint ebenfalls, dass der kulturelle Hintergrund das Verhalten einer Person beeinflusse. Die Auffassungen über die sexuelle Selbstbestimmung würden sich zwischen Ländern und Kulturen unterscheiden. Wenn eine Person in einem Land aufwachse, wo Gewalt und Krieg zum Alltag gehörten, beeinflusse das deren Fähigkeit zur Empathie.

Die Psychologin glaubt nicht, dass Ausländer aufgrund ihrer Herkunft eher angezeigt würden als Inländer. Es sei vielmehr so, dass unbekannte Täter häufiger angezeigt würden als solche aus dem Umfeld des Opfers. Hier sei aber noch mehr Forschung notwendig.

Krasser Gegensatz zu Schweden

An diesem Artikel des finnischen Rundfunks fällt der krasse Gegensatz zwischen Finnland und seinem Nachbarland Schweden auf. In Schweden wäre ein derartiger Bericht im öffentlichen Rundfunk und in fast allen anderen Medien undenkbar. Dass Ausländer bei Sexualstraftaten und anderen Deliktgruppen massiv überrepräsentiert sind, darf in Schweden nicht ohne Weiteres ausgesprochen werden.

Ethnische Herkunft von Tätern wird konsequent verschwiegen

Medien und staatliche Stellen verschweigen diese Überrepräsentation und verschleiern sie zudem, indem sie keine Statistiken führen, die ethnische Herkunft von Kriminellen unerwähnt lassen und sogar Personenbeschreibungen von flüchtigen Tätern zensieren. Dass die Wahrheit auch in Schweden ans Licht kommt, ist nur mutigen Einzelkämpfern wie dem Journalisten Joakim Lamotte oder dem Polizisten Peter Springare zu verdanken.

 

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