Cyberwährungen im Abstieg: Alarmstufe Rot bei Bitcoin & Co.

Der Höhenflug rund um die Cyberwährung Bitcoin erfährt international mächtigen Gegenwind.  Foto: Davidstankiewicz / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Der Höhenflug rund um die Cyberwährung Bitcoin erfährt international mächtigen Gegenwind.
Foto: Davidstankiewicz / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
17. Januar 2018 - 15:41

Alarmstufe Rot herrscht bei internationalen Anlegern in Sachen Cyberwährungen. Durch massive institutionelle Gegenwehr der Währungshüter in vielen Ländern gegen Bitcoin & Co. droht der bisherigen Hysterie eine nachhaltige Gegenbewegung. In den letzten Wochen sackte die Cyberleitwährung Bitcoin von 16.000 auf 12.000 US-Dollar deutlich herunter. Allein in den letzten Tagen verlor der Bitcoin 13 Prozent an Wert.

Aber auch die Bitcoin-Konkurrenz musste Federn lassen. Ripple verlor mehr als 20 Prozent, Ethereum immerhin 16 Prozent und Litecoin ebenfalls 13 Prozent.

In Asien wird gegen Bitcoin mobil gemacht

In Asien wird besonders gegen Bitcoin & Co. zu Felde gezogen. Südkorea etwa ist für ein Komplettverbot der Cyberwährungen. Chinesische Finanzaufsichtsbehörden wiederum planen eine Börsenblockade für Cyberdevisen. Gleichzeitig hat aber in den vergangenen Monaten der Optionenhandel im Zusammenhang in diesem digitalen Wertpapiersegment sprunghaft zugenommen.

Internationale Finanzspekulationsnetzwerke haben hier ein neues Betätigungsfeld in Form einen Schneeballsystems gewonnen. Bald könnten Transaktionen in der Größenordnung von mehreren Billionen Dollar rund um die Welt zirkulieren. 

 


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