Vom Verfassungsschutz beobachtet: ARD räumt linksextremer Punkband 13 Werbeminuten ein

Die linksextreme Band "Feine Sahne Fischfilet" ruft immer wieder zu Randalen gegen die Polizei auf.  Foto: Jonas Rogowski / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Die linksextreme Band "Feine Sahne Fischfilet" ruft immer wieder zu Randalen gegen die Polizei auf.
Foto: Jonas Rogowski / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
16. Januar 2018 - 16:24

Es ist Freitag, 12.00 Uhr mittags, die Tagesschau blendet groß die Überschrift „Kultur“ in ihrem Fernsehprogramm ein. Was folgt, ist allerdings nicht das kleine Einmaleins in der kulturellen Allgemeinbildung, sondern eine minutenlange Schleichwerbung für die wegen des Vorwurfs des Landfriedensbruchs bereits vor Gericht gestandene, linksextreme Punkband „Feine Sahne Fischfilet“. Vom Verfassungsschutz wird die Gruppe schon längere Zeit beobachtet und fiel immer wieder durch Äußerungen auf, wonach sie Deutschland hassen würden und zu großflächigem Widerstand gegen die "Staatsgewalt" – also die Polizei – aufriefen.

Linke Sendezeit

Ganze 13 Minuten dauerte der Beitrag über die Linksextremisten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen von ARD. Dabei lobte nicht nur der Moderator den Werdegang der fragwürdigen Musikgruppe, auch die Band selber wurde ins Studio eingeladen und durfte ihr neuestes Album präsentierten. Eine Gelegenheit, die bisher weder die Böhsen Onkelz, noch Freiwild oder vergleichbare Gruppen einer anderen politischen Ausrichtung hatten.

GEZ-Zahler sauer

Freuen dürfte die kostenlose Werbung mit dem Geld der GEZ-Zahler aber zumindest den ehemaligen und nun wieder designierten Justizminister Heiko Maas. Noch vor knapp zwei Jahren äußerte er sich auf seinem Twitteraccount Beifall klatschend zu Auftritten von den Toten Hosen und auch Feine Sahne Fischfilet.

Während Erstere regelmäßig bei ihren Konzerten über die konservative Politik anderer Ländern schimpfen – so auch über den nunmehrigen Vizekanzler HC-Strache am Nova-Rock vor einigen Jahren -, rufen Letztere immerhin zu großflächigen Randalen auf. Nun wird ihr gemeinsamer Auftritt von den deutschen Medien so richtig abgefeiert.

Tagesschau Mitschuld

Ein Grund mehr, weshalb sich zahlreiche Zuseher und Nutzer von sozialen Medien wortreich über die missbrauchte Sendezeit beschwerten. Sie geben nun der Tagesschau und ARD die Mitschuld, wenn nächstes Mal Polizisten im Einsatz von wildgewordenen Randalierern aus dem Linken Milieu angegriffen werden.

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