Nun auch die Schweizer: "Basler Zeitung" entdeckt unzensuriert als "hetzerisches Portal" | Unzensuriert.at

Nun auch die Schweizer: "Basler Zeitung" entdeckt unzensuriert als "hetzerisches Portal"

Titel der "Basler Zeitung" vom 21. Dezember: Schon die Mitarbeit bei "unzensuriert" wird hier unter Generalverdacht gestellt. Foto: unzensuriert.at
Titel der "Basler Zeitung" vom 21. Dezember: Schon die Mitarbeit bei "unzensuriert" wird hier unter Generalverdacht gestellt.
Foto: unzensuriert.at
23. Dezember 2017 - 8:02

Dass linke österreichische Medien wie profil, Standard, Falter oder Kurier der Unzensuriert-Redaktion gern ans Bein pinkeln, sind wir schon gewohnt. Weil wir über Dinge berichten, die sie gerne verschweigen oder verschweigen müssen – und weil wir ihnen immer mehr Leser wegnehmen.

Analyse von unzensurix

Auch eine RTL-Mitarbeiterin, die sich mit falscher Identität und veränderter Optik bei unzensuriert als vorgebliche „Mitarbeiterin“ einschlich und dann als Möchtegern-Aufdeckerin aufdeckte, dass unzensuriert der FPÖ nahe steht (so wie profil, Falter & Co. den Rot-Grün-Linken), haben wir verkraftet.

Innenminister Kickl als "umstrittene Figur"

Doch nun das: Die Basler Zeitung hat uns entdeckt und macht endlich allen klar, was bei unzensuriert alles schief läuft - immerhin sind wir "Österreichs Breitbart" und ein "hetzerisches Portal". Angefangen vom ehemaligen „Chefredaktor“ (O-Ton) Alexander Höferl, dem schon allein diese Funktion als solche angekreidet wird und ihn deshalb als Kommunikationschef des neuen österreichischen Innenministers Herbert Kickl von vornherein diskreditiert. Eines Innenministers, der laut Basler Zeitung, ebenfalls „eine umstrittene Figur ist“ (warum auch immer). Wäre Höferl aus einer linken Redaktion - etwa vom profil - gekommen, wäre er wohl die Inkarnation des idealen Pressesprechers, egal, für wen.

Tatsachen-Berichte fallen wohl unter "Verhetzung"

Die Kollegen aus Basel gehen aber noch weiter: Sie zitieren Titel aus Unzensuriert-Geschichten:

„Diebische Afrikaner stachen Deutschem abgebrochene Flasche in Hals.“ Oder: „Schweden: Wegen hoher Kosten für Migranten muss Pensionsalter erhöht werden.“ Oder auch: „Moslem-Frauenbadetag: Picknick am Beckenrand, Urin im Mistkübel, Babywindeln im Planschbecken.“ Diese Schlagzeilen stammen aus der Berichterstattung der Nachrichtenwebsite Unzensuriert.at. Das 2009 gegründete, FPÖ-nahe Portal berichtet gemäss eigenen Angaben über Themen, die vom Medien-Mainstream gar nicht oder nur einseitig behandelt werden.

"Sehr populär bei Rechten im ganzen deutschsprachigen Raum"

Schon die Erwähnung dieser Titel zeigt, dass es für die Schreiber aus Basel schon an Verhetzung grenzt, wenn man die Wahrheit berichtet. Alle genannten Beiträge sind bei unzensuriert – wie üblich – mit Quellen, etwa Polizei-Presseaussendungen, versehen. Aber das ist ja nicht wichtig, denn alles passiert ja unter angeblich ideologischer Rechtslastigkeit und erscheint somit zweifelhaft:

Unter Höferl und Co. ist Unzensuriert.at zu den erfolgreichsten Plattformen in Österreich aufgestiegen. Inzwischen hat die Website auch einen Ableger in Deutschland. Sie ist sehr populär bei Rechten im ganzen deutschsprachigen Raum. Das Unzensuriert-Portal macht gezielt Stimmung für die Sache von Rechtspopulisten und Rechtsextremen, wie eine Auswertung des österreichischen Nachrichtenmagazins «Profil» ergeben hat. Das Fazit: Unzensuriert.at presst die Welt in ein Schwarz-Weiss-Schema: hier die Guten und dort die Bösen. Auf der Seite der Guten stehen die FPÖ und ihre Wähler, auf der Seite der Bösen findet man das Polit-Establishment, linke Journalisten und Flüchtlinge.

Unnötiger Verweis auf den Staatsschutz

Weiters berichten die Baseler darüber, dass unzensuriert angeblich unter „Beobachtung des Staatsschutzes“ steht. Viel Verdächtiges oder Strafbares kann der Staatsschutz dabei nicht gefunden haben, wenn es unzensuriert seit acht Jahren gelingt, Fakten zu berichten –auch wenn diese den linken Gesinnungsvorgebern nicht gefallen.

Schlimmster Vorwurf gegen unzensuriert:  "FPÖ-Nähe"

Und die immer wieder als quasi „verdächtig“ erhobene Feststellung, dass unzensuriert der FPÖ nahe steht, greift spätestens jetzt nicht mehr: Die FPÖ ist eine von 27 Prozent der Österreicher gewählte Regierungspartei, stellt sechs Minister und den Vizekanzler. Die Roten wurden in die Opposition abgewählt, die Grünen sogar aus dem Parlament geworfen.

Klar, woher der Wind weht?

Nicht umsonst bezieht sich die Baseler Zeitung als „Recherchegrundlage“ auf profil und Kurier

 

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