Linker Hass gegen junge Burschenschafter wegen Teilnahme an Totengedenken | Unzensuriert.at

Linker Hass gegen junge Burschenschafter wegen Teilnahme an Totengedenken

Selbst am Friedhof sind linke Paparazzi aktiv, wenn dort der Fliegerlegende Walter Nowotny gedacht wird. Foto: Johannes Liebmann Libbi / Wikimedia (PD)
Selbst am Friedhof sind linke Paparazzi aktiv, wenn dort der Fliegerlegende Walter Nowotny gedacht wird.
Foto: Johannes Liebmann Libbi / Wikimedia (PD)

Dass sich die konservative Weltanschauung von Studentenverbindungen mit jener im linken Spektrum nicht verträgt, liegt auf der Hand und sorgt seit vielen Jahren für Konfliktpotenzial. Die Hetze der Linken gegen Burschenschaften erreicht derzeit wieder ein Rekordniveau, seitdem abzusehen ist, dass die Freiheitliche Partei Österreichs mit einer Vielzahl an Burschenschaftern in ihren Reihen an der nächsten Regierung Österreichs beteiligt sein könnte.

Medien überschlagen sich mit Diffamierungen

So spricht der Kurier von „völkischen Verbindungen“, wobei er diese Bezeichnung selbst nicht näher definiert, oe24 berichtet von „Heil-Rufen“, wobei der Leser diesen uralten, deutschen Gruß selbstverständlich auf den Nationalsozialismus reduzieren soll. Hans-Henning Scharsach veröffentlichte sogar neulich ein ganzes Buch mit dem Titel „Stille Machtergreifung“, in dem er sich mit diesem Thema befasst. Eine Burschenschaft steht momentan jedoch mehr unter dem Trommelfeuer der Medien als alle anderen, die „Wiener akademische Burschenschaft Olympia“.

Totengedenken an Soldaten als „rechtsextrem“ abgestempelt

Die jungen Studenten, welche in dieser Verbindung sind, werden in den letzten Tagen einer besonders starken Hetze ausgesetzt, da sie an einem Totengedenken für den ehemaligen Wehrmachtspiloten Walter Nowotny teilgenommen haben. Diese jährliche Gedenkveranstaltung steht immer wieder in der Kritik. Nachdem die rote Regierung Wiens 2003 den Ehrengrabstatus der der Fliegerlegende aberkannt hat, gründeten Politiker der FPÖ damals kurzerhand den „Verein zur Pflege des Grabes von Walter Nowotny“, welcher sich eben diese Aufgaben ─ die Erhaltung und das jährliche Gedenken ─ gestellt hat. Seit jeher wird in den Reden auf dieser Veranstaltung, an welcher auch Nationalratsabgeordnete teilnehmen, von einem Gedenken an alle Soldaten gesprochen, welche für ihr Vaterland starben. Eine Politisierung dieser Andachtsveranstaltung ist ausdrücklich nicht erwünscht und geschieht nur durch die linken Kritiker.

Aufgebauschte Berichterstattung jenseits jeglicher Objektivität

Dennoch wurden auch heuer wieder Medianattacken gegen die Veranstaltung und vor allem gehen die jungen burschenschaftlichen Teilnehmer geritten. Immerhin widmete ihnen das Jugendmagazin Vice, welches alleine auf seiner österreichischen Facebook-Seite fast 100.000 „Gefällt mir“-Angaben verbuchen kann, einen langen Artikel. Schon dort werden alle Teilnehmer als „Nazis, FaschistInnen und Rechtsextreme“ in einen Topf geworfen. Auf öffentlichen Facebook-Profilen und -Seiten, die den Artikel geteilt haben, finden sich Kommentare, wie z.B. von „Fritz Becker“:

Ich finds gut, wenn das Pack seine bunten Mützen und die Weichkäseschachteln trägt. Da erkennt man gleich von weitem den Rechtsextremisten!

Die linksextremistische und illegal ohne Impressum betriebene Seite Rechtsdrall schreckte nicht davor zurück, die Studenten öffentlich mit Namen zu präsentieren. Dass sie damit gerade an den linkslastigen Wiener Universitäten im schlimmsten Fall körperlichen Angriffen ausgesetzt sein könnten, wird wohl in Kauf genommen.

Antifa-Journalisten schrecken auch vor Aufruf zur Menschenjagd nicht zurück

Immerhin wurde nicht ─ wie von anderen Journalisten aus dem linken Lager ─ direkt zur Menschenjagd aufgerufen, wie dies bei den Gewaltprotesten zuletzt in Hamburg geschah. Zum rund um die Hamburg-Proteste auffälligen harten Kern desn Antifa-Journalismus gehört übrigens auch der Österreicher Michael Bonvalot, der wohl nicht zufällig den oben erwähnten, besonders hetzerischen Artikel im Vice-Magazin geschrieben hat.

Frankreichs Luftheld würdigte Nowotny als "tapferen Feind"

Nowotny übrigens, dessen Ruhestätte Bonvalot als "Nazi-Grab" bezeichnet, wurde vom damaligen Kriegsgegner, der französischen Jagdflieger-Legende Pierre Clostermann, nach seinem Tod mit knapp 24 Jahren, großer Respekt entgegengebracht. Er schrieb, wie er in seinem Erinnerungsbuch öffentlich machte, folgenden Text:

8. November 1944

Walter Nowotny ist gefallen. Unser Gegner vom Himmel über der Normandie und über Deutschland ist vorgestern an den Folgen seiner Verbrennungen im Spital von Osnabrück verschieden. Dafür aber grüßen wir heute einen tapferen Feind, den das Schicksal ereilt hat, erklären Nowotny zu einem der unsern, der teil hat an unserer Welt, in der weder Ideologien noch Hass noch Grenzen zählen. Diese Kameradschaft hat nichts zu tun mit Patriotismus, Demokratie, Nationalsozialismus oder dem Gedanken an die Menschheit. Alle spüren das heute instinktiv.

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