Stockholm: Einwanderer wählen für ihre Kinder bewusst Schulen ohne „schwedische Werte“

Typischer Anblick in Rinkeby: Praktisch alle Frauen sind dort so gekleidet. Foto: Privat
Typischer Anblick in Rinkeby: Praktisch alle Frauen sind dort so gekleidet.
Foto: Privat
20. September 2017 - 13:43

Rinkeby ist ein Stadtteil von Stockholm, in dem die europäische Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten größtenteils gegen eine arabisch-afrikanische ausgetauscht wurde. Dieser Zustand sticht jedem Besucher sofort ins Auge. Der Autor dieser Zeilen hat Rinkeby im Sommer 2017 selbst besucht und dort praktisch ausschließlich Afrikaner und Araber angetroffen. Die Afrikaner schienen vor allem Somalier zu sein. Lediglich drei Personen hätten nach ihrem Äußeren Europäer sein können.

Ausländeranteil beträgt 91 Prozent, 74 Prozent aller Bewohner aus Afrika oder Asien

Die Statistik bestätigt diesen Eindruck: 2016 lebten knapp 16.000 Menschen in Rinkeby. Davon waren 61 Prozent im Ausland geboren. Weitere 30 Prozent waren zwar in Schweden zur Welt gekommen, hatten aber Vater und Mutter mit ausländischer Herkunft. Der Ausländeranteil lag somit bei 91 Prozent. Die große Mehrheit der Bewohner stammte aus Afrika (42 Prozent), die nächstgrößere Gruppe aus Asien (32 Prozent).

Die islamische Dominanz ist unübersehbar in Rinkeby. Praktisch alle Frauen sind am ganzen Körper verschleiert. Das Gesicht ist meistens zu sehen, man trifft aber auch Frauen in Burkas an. Männer tragen häufig eine Art Nachthemd.

Kinder sollen nicht mit „Schwedischen Werten“ in Berührung kommen

Viele Bewohner wollen an ihrer islamischen Kultur ungestört festhalten. Auch die Kinder sollen der eigenen Kultur treu bleiben und sich nicht etwa an die Schweden anpassen. Die Vermittlung von „schwedischen Werten“ an Schulen wird daher abgelehnt. Dies kam bei einer Diskussion im September 2017 in Stockholm ans Licht. Es ging um Probleme wie Zwangsheirat und „Ehrenunterdrückung“, ein Wort, dass offenbar in Schweden kreiert wurde. „Ehrenunterdrückung“ ist in Schweden anscheinend ein großes Problem. Die Regierung plant für 2018, Programme gegen die „Ehrenunterdrückung“ mit 100 Millionen Kronen (über zehn Millionen Euro) zu fördern.

An der Diskussion nahm auch eine ehemalige Schuldirektorin einer Schule in Rinkeby teil. Sie berichtete, dass die „Ehrenunterdrückung“ zunehme. Zeichen dafür sei, dass Mädchen schon im Vorschulalter den Hidschab tragen müssten. Sie sagte weiters:

Ich hatte auch viele Eltern, die direkt zu mir kamen und sagten, dass sie diese Schule nicht wählen würden, weil sie nicht an die Werte glaubten, die sie schwedische Werte nennen.

Rinkeby ist eine Brutstätte der Ausländerkriminalität

In Rinkeby gibt es neben der „Ehrenunterdrückung“ noch wesentlich mehr Probleme. Es kommt immer wieder zu schwerer Gewalt und Ausschreitungen. Zu den typischen kriminellen Akten zählt, Polizisten mit Steinen zu bewerfen sowie Autos anzuzünden. Ein Polizist sprach im Februar von „ernsten Attacken auf Polizisten jede Woche“. Den Kriminellen passe es nicht, dass die Polizei die Geschäfte mit Waffen und Drogen störe. Er habe schon viele Bewohner Rinkebys an Drogen und Gewalt sterben sehen.

Die letzten größeren Unruhen gab es im Februar 2017, als mehrere Autos angezündet und Geschäfte geplündert wurden (Unzensuriert berichtete). Polizisten wurden wie üblich mit Steinen beworfen. Ein Polizist schoss mit der Pistole zurück, traf aber nicht.

Australisches Fernsehteam wurde attackiert – Polizei verweigerte Schutz, um nicht zu provozieren

In Rinkeby war es auch, wo Anfang März 2016 ein australisches Fernsehteam tätlich angegriffen wurde (Das Video ist auf Youtube zu sehen). Das Team wurde sofort nach dem Aussteigen aus dem Auto zum ersten Mal attackiert. Daraufhin wurde die Polizei gerufen, diese weigerte sich jedoch, das Kamerateam ins Zentrum von Rinkeby zu begleiten, um die Bewohner nicht zu provozieren. Dort wurde das Kamerateam später massiv körperlich angegriffen.

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