#Einzelfall: Häfen-Messerstecherei - Georgier stach Tschetschenen in Zelle fast tot | Unzensuriert.at

#Einzelfall: Häfen-Messerstecherei - Georgier stach Tschetschenen in Zelle fast tot

Im Strafhaus Graz-Karlau kam es wieder einmal zu Gewaltausbrüchen zwischen ausländischen Häftlingen. Foto: Willard / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-AT)
Im Strafhaus Graz-Karlau kam es wieder einmal zu Gewaltausbrüchen zwischen ausländischen Häftlingen.
Foto: Willard / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-AT)
8. November 2018 - 20:15

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Zu einer wilden Messerstecherei ist es in der Nacht auf Donnerstag in einem Haftraum der Justizanstalt Graz-Karlau gekommen. Ein 32-jähriger Georgier wird verdächtigt, dabei einen gleichaltrigen Mithäftling aus der russischen Föderation (mutmaßlich Tschetschene) lebensgefährlich verletzt zu haben. Das Opfer wurde im LKH Graz notoperiert und liegt auf der Intensivstation. Während der Tat soll ein weiterer Georgier (24) im Haftraum gewesen sein. Er gab bei der ersten Befragung an, nichts von der Messerattacke mitbekommen zu haben, weil er geschlafen habe. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordversuchs... mehr

Hier alle Einzelfälle vom November 2018.

Weitere Einzelfälle vom 8. November:

Wien: Polizei schnappte zwei Ost-Straßenräuber kurz nach den Überfällen
Am 7. November gelang es der Polizei, die Tatverdächtigen zweier Raubüberfälle kurz nach den Taten festzunehmen. Die erste Festnahme wurde gegen einen Slowaken (30) ausgesprochen. Er hatte zuvor eine Tankstelle auf der Triester Straße betreten und einen Angestellten mit einem Messer bedroht. Der Beschuldigte raubte mehrere hundert Euro und ergriff die Flucht. Die zweite Festnahme gelang nach erfolgtem Handtaschenraub an einer 88-Jährigen in Hietzing. Das Opfer wurde vom Täter niedergestoßen und beraubt, nachdem es aus einer Straßenbahn ausgestiegen war. Ein Zeuge konnte den Täter kurz anhalten und ihm die geraubte Tasche entreißen. Der Beschuldigte, ein Bulgare (57), flüchtete zwar danach, konnte aber kurz darauf im Bereich Hadikpark festgenommen werden. Quelle: LPD Wien

Wien/NÖ: Polizei schnappte in mühsamen Ermittlungen sechs georgische Serieneinbrecher
Eine sechsköpfige georgische Einbrechergruppe soll von November 2017 bis Mai in elf Objekte eingestiegen sein. Die Beschuldigten hätten die Wohnstätten zuvor ausgekundschaftet, berichtete die Polizei. Zwei der Männer wurden bereits verurteilt und sitzen hinter Gittern. Die Tatorte lagen in den Stadtbezirken Favoriten und Donaustadt sowie im niederösterreichischen Bezirk Gänserndorf, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Bis Ende Mai 2018 wurden fünf Verdächtige festgenommen, den letzten Komplicen erwischte es Mitte Juni. Sie drangen an oft wenig geschützten Stellen wie Terrassentüren und Fenstern in die Objekte ein. Gestohlen wurden vor allem Schmuck, Uhren und Münzen, die Schadenssumme lag im niedrigen sechsstelligen Bereich... mehr

Ried/Innkreis (OÖ): EU-weit gesuchter kosovarischer Mädchen-Entführer geschnappt
Aufgrund eines Europäischen Haftbefehls eines italienischen Gerichtes in Triest wurden betreffend eines kosovarischen Staatsangehörigen (27) vom Landeskriminalamt OÖ Zielfahndungsermittlungen geführt. Der Mann konnte am 6. November in Ried lokalisiert und in einem Lokal festgenommen werden.
Der Kosovare wurde zwecks Verhängung der Auslieferungshaft in die Justizanstalt Ried eingeliefert. Er ist verdächtig, im Mai 2018 gemeinsam mit Komplicen ein schwangeres Mädchen vom Kosovo über Slowenien und Italien nach Deutschland verbracht zu haben. Das Opfer wurde gezwungen, einen Betrag von 3.000 Euro zu zahlen. Nach der Ankunft in Triest verlangten die Tatverdächtigen weitere 3.000 Euro für die Weiterfahrt. Nachdem das Opfer den Geldbetrag nicht aufbringen konnte, wurde ihr die Freiheit entzogen und Freilassung und Weiterreise verwehrt. Quelle: LPD Oberösterreich

Kufstein (Tirol): Mann mit Akzent wolle 13-Jährigen in sein Auto zerren
In Kufstein ist am Mittwoch nur knapp die Entführung eines Kindes gescheitert. Ein bisher Unbekannter versuchte, einen 13-Jährigen, der in sein Smartphone vertieft war und zunächst gar nicht merkte, was um ihn herum geschah, an einer Bushaltestelle in sein Auto zu zerren. Der Bub konnte sich letztlich dich losreißen, in einen Bus springen und sich so in Sicherheit bringen. Nach dem Unbekannten und dessen Auto wird gefahndet. Der Verdächtige und das Fahrzeug werden wie folgt beschrieben: Der Mann ist ca. 20 bis 30 Jahre alt und etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß. Bekleidet war er mit einer schwarzen Lederjacke und dunklen Jeans. Er hat schwarze kurze Haare, auffallend hellblaue Augen, helle Hautfarbe, keinen Bart und sprach mit ausländischem Akzent. Beim Auto soll es sich um einen schwarzen Volkswagen handeln, laut Polizei vermutlich ein VW Touran... mehr

Bregenz: Georgische Casino-Trickbetrüger erschienen zu ihrem Prozess nicht
Eine versetzte Roulette-Kugel und zwei Komplicen, die die Casino-Mitarbeiter ablenkten: Damit haben sich drei Georgier 6.000 Euro im Casino ergaunert. Allerdings waren die Casino-Mitarbeiter wegen ähnlicher Vorfälle in anderen Casinos vorgewarnt. Sie sahen sich den Vorfall deshalb auf den Überwachungsvideos an, womit der Schwindel aufflog. Die drei Georgier wurden angezeigt und mussten das Geld zurück geben. Zum Prozesstermin am Donnerstag erschienen sie nicht... mehr

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