Kurier | Page 18 | Unzensuriert.at

Artikel mit dem Schlagwort: "Kurier"

  • Mit Vehemenz lehnt der Verwaltungsdirektor der künftigen „Elite-Universität“ in Maria Gugging, Gerald Murauer, die Begriffe „Elite“ und „Uni“ ab. Er spricht im Unistandard April 2010 vom „Institut of Science and Technology“ (IST) - ein Forschungsinstitut mit Promotionsrecht. Die Selbstdarstellung erweist sich als äußerst eigenwillig, schließlich strotzt das IST vor Luxus und Dekadenz.

Bis zur Eröffnung im Jahr 2017 sind für das IST sage und schreibe 195 Millionen Euro im Wissenschaftsministerium budgetiert. Die Kosten pro Student betragen in etwa 100.000 Euro. Das ist das Doppelte der Kosten an den beiden anerkannten Schweizer Eliteuniversitäten ETH Zürich und ETH Lausanne sowie das Zehnfache der Kosten, die an den Technischen Universitäten in Wien oder Graz pro Student aufgewendet werden. Von solchen budgetierten Summen können „normale“ Universitäten nur träu
    Mit Vehemenz lehnt der Verwaltungsdirektor der künftigen „Elite-Universität“ in Maria Gugging, Gerald Murauer, die Begriffe „Elite“ und „Uni“ ab. Er spricht im Unistandard April 2010 vom „Institut of Science and Technology“ (IST) - ein Forschungsinstitut mit Promotionsrecht. Die Selbstdarstellung erweist sich als äußerst eigenwillig, schließlich strotzt das IST vor Luxus und Dekadenz. Bis zur Eröffnung i
  • Dr. Martina Salomon Foto: Michaela Bruckberger/Die Presse
    Dr. Martina Salomon
    Foto: Michaela Bruckberger/Die Presse
  • 
	Vier Journalisten und ein Medienanwalt gingen im Wiener Radiocafe einer spannenden Frage nach: "Was dürfen Medien?". Klingt nach freiwilliger Selbstkontrolle just am internationalen Tag der Pressefreiheit. Doch Anwalt Gottfried Korn machte schnell klar, das Thema müsse eigentlich anders lauten, nämlich: "Was machen Medien, obwohl sie es nicht dürfen?"


	

	Was dürfen Medien? Korn, Kotanko, Salomon, Petz und Wörgetter (von links).

	

	Angeführt vom Juristen drehte sich die Diskussion die längste Zeit um rechtliche Fragen und sparte die politische Komponente weitg
    Vier Journalisten und ein Medienanwalt gingen im Wiener Radiocafe einer spannenden Frage nach: "Was dürfen Medien?". Klingt nach freiwilliger Selbstkontrolle just am internationalen Tag der Pressefreiheit. Doch Anwalt Gottfried Korn machte schnell klar, das Thema müsse eigentlich anders lauten, nämlich: "Was machen Medien,
  • Besteht die Möglichkeit zur Schelte gegen die FPÖ, blasen linke Medien aufgeregt zum Halali. Kameradschaftlich unterstützt werden sie dabei gerne von den Grünen. Noch schöner ist die publizistische Maßregelung, wenn der Dritte Präsident des Nationalrates, Dr. Martin Graf, in irgendeiner Weise beteiligt ist. So kann es dann vorkommen, dass eine völlig harmlose Veranstaltung im Parlament zur ultimativen Parteiveranstaltung hochstilisiert wird.

Martin Graf lud am 26. Jänner 2010 gemeinsam mit dem freiheitlichen Parlamentsklub und dem Bundesparteivorsitzenden der FPÖ, Heinz-Christian Strache, zu einer Veranstaltung mit Wirtschaftstreibenden. Anlässlich der Wirtschaftskammerwahl kam eine Expertenrunde mit der wahlwerbenden Gruppierung „FPÖ Pro Mittelstand“ zusammen. Eingeladen wurden zahlreiche Wiener Gewerbetreibende über die FPÖ - einzelnen Personen schickte Graf Einladungen in Kuverts des Dritten Nat
    Besteht die Möglichkeit zur Schelte gegen die FPÖ, blasen linke Medien aufgeregt zum Halali. Kameradschaftlich unterstützt werden sie dabei gerne von den Grünen. Noch schöner ist die publizistische Maßregelung, wenn der Dritte Präsident des Nationalrates, Dr. Martin Graf, in irgendeiner Weise beteiligt ist. So kann es dann vorkommen, dass eine völlig harmlose Veranstaltung im Parlament zur ultimativen Parteiveranstaltung hochstilisiert wird.
  • Wenn es um die Presseförderung aus Steuergeldern geht, versucht sich die etablierte Politpresse gerne hinter dem gemeinsam vorgezogenen Vorhang zu verstecken. Da nimmt es auch der Kurier mit der Wahrheit nicht so genau.

„Nur“ rund 26.000 Euro für die Ausbildung von Nachwuchsjournalisten soll er 2009 bekommen haben. Dazu noch eine Unterstützung für angestellte Auslandsjournalisten. In Summe ist das also „fast keine Presseförderung aus Steuergeldern“, wie es Chefredatkeur Christoph Kotanko einem Leser schreibt. Vorangegangen war dem ein Leserbrief des Obmannes der Kaufleute der Mariahilfer Straße in Wien. Kommerzialrat Walter Bachofner kritiserte darin die kommenden Steuererhöhungen und rechnete diese mit der Presseför
    Wenn es um die Presseförderung aus Steuergeldern geht, versucht sich die etablierte Politpresse gerne hinter dem gemeinsam vorgezogenen Vorhang zu verstecken. Da nimmt es auch der Kurier mit der Wahrheit nicht so genau. „Nur“ rund 26.000 Euro für die Ausbil

Seiten