Glaubwürdigkeit adé: ORF-Moderatorin Pawlicki teilt Falschmeldung von SPÖ-Chef Kern | Unzensuriert.at

Glaubwürdigkeit adé: ORF-Moderatorin Pawlicki teilt Falschmeldung von SPÖ-Chef Kern

Gesichtet beim SPÖ-Sommerfest: Patricia Pawlicki mit Ehemann und "Kurier"-Herausgeber Helmut Brandstätter. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia CC BY-SA 2.0
Gesichtet beim SPÖ-Sommerfest: Patricia Pawlicki mit Ehemann und "Kurier"-Herausgeber Helmut Brandstätter.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia CC BY-SA 2.0

Die SPÖ versucht mit unglaublichen Falschmeldungen, etwa die Arbeitszeit oder den Urlaub betreffend, die türkis-blaue Regierung zu bekämpfen. In die Opposition gerutscht, kann man das unlautere Verhalten der Genossen ja noch nachvollziehen - doch was, wenn auch die der Objektivität verpflichteten ORF-Moderatoren auf diese "Fake-News" hereinfallen und diese auf Facebook auch noch teilen?

Linke Schlagseite von Pawlicki bekannt

Eine solche Anti-Regierungspropaganda von SPÖ-Chef Christian Kern hat jetzt die leitende ORF-Redakteurin Patricia Pawlicki (Hohes Haus, Runder Tisch, Pressestunde) anscheinend für gut befunden und einen Beitrag zur Zusammenlegung der Sozialversicherungen auf Facebook geteilt. Kern behauptet in seinem Schreiben, dass die Regierung Kürzungen bei der Gesundheitsversorgung der Österreicher vornehme. Was freilich Blödsinn ist, gespart wird im aufgeblähten Apparat.

Pawlicki sollte das als ORF-Redakteurin wissen, unterstützt die SPÖ-Propaganda aber trotzdem. FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein ist empört:

Die linke politische Schlagseite von Pawlicki ist allgemein bekannt und zeigt sich auch regelmäßig in ihrer Diskussionsführung. Sich aber so unverschämt als Fan vom Kurzzeitkanzler Kern zu outen und dessen Lügenpropaganda gegen die Bundesregierung auch noch aktiv zu unterstützen, ist eine inakzeptable Grenzüberschreitung und wird ein Fall für den ORF-Stiftungsrat.

Warten auf Stellungnahme von Wrabetz

Als Chefin des Parlamentsmagazins sei Pawlicki daher nicht mehr tragbar, so Jenewein in einer APA-Aussendung. Pawlicki sei herzlich eingeladen, sich parteipolitisch zu engagieren, aber dies sicher nicht vom Redakteurssessel am Küniglberg aus. Jenewein forderte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz auf, einerseits hier umgehend Stellung zu beziehen und andererseits seine bereits angekündigte Social-Media-Richtlinie endlich zur Umsetzung zu bringen.

Social-Media-Richtlinie im ORF umsetzen

Wrabetz hat dem Stiftungsrat tatsächlich eine neue Social-Media-Richtlinie für ORF-Mitarbeiter zur "weiteren Steigerung der Glaubwürdigkeit" angekündigt. Er brachte das Beispiel New York Times, deren Journalisten bei Posts auf sozialen Medien keine Parteiinteressen ausdrücken, politische Ansichten bewerben oder angriffige Kommentare machen sollen.

Allein die Ankündigung von Wrabetz reichte, um vor allem in SPÖ-freundlichen Medien eine regelrechte Kampagne dagegen auszulösen. Da war dann gleich von "Maulkorberlass" die Rede.

Fragen aus dem SPÖ-Schmutzkübel

Patricia Pawlicki, Ehefrau von Kurier-Herausgeber Helmut Brandstätter und mit diesem regelmäßig bei den Sommerfesten der SPÖ gesichtet, scheint gar kein Hehl daraus zu machen, zu welcher Partei sie sich hingezogen fühlt.

Deshalb leidet auch ihre Glaubwürdigkeit bei ihren Fernsehauftritten: Im Bundespräsidentenwahlkampf stellte Pawlicki FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer in der "Pressestunde" ausgerechnet Fragen aus dem SPÖ-Schmutzkübel und als Moderatorin eines "Runden Tisches" kurz vor der Nationalratswahl agierte sie völlig respektlos gegenüber Team-Stronach-Klubobmann Robert Lugar:

Sie frage ich jetzt nicht zu diesem Thema. Weil sie, wie es ausschaut, nicht mehr im nächsten Parlament sitzen werden.

"Prophetin" Pawlicki irrte. Lugar sitzt weiterhin im Parlament, aber nun in den Reihen der Freiheitlichen.

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