London: 20.000 Menschen fordern die Freilassung von Islam-Kritiker Tommy Robinson

20.000 Briten fordern die Freilassung von Tommy Robinson, dessen "Verbrechen" es war, einen Gerichtsfall gefilmt zu haben. Foto: privat / zVg
20.000 Briten fordern die Freilassung von Tommy Robinson, dessen "Verbrechen" es war, einen Gerichtsfall gefilmt zu haben.
Foto: privat / zVg
10. Juni 2018 - 10:05

Am 9. Juni kam es in London zu einer Massendemonstration von 20.000 Menschen. Sie forderten die Freilassung von Tommy Robinson, dem bekannten Islam-Kritiker, der seit 25. Mai im Gefängnis sitzt, nachdem er über einen Vergewaltigungsring berichtet (!) hatte.

Robinson hatte sich selbst und mutmaßlich moslemische Angeklagte in einem Kinderschänderfall gefilmt. Innerhalb von wenigen Stunden wurde das Video auf Facebook rund 250.000 Mal angesehen. Noch am gleichen Tag seiner Verhaftung wurde der frühere Chef der English Defense League zu 13 Monaten Haft verurteilt.

Demonstranten verhaftet

Unter den zahlreichen Rednern der Veranstaltung waren auch die niederländischen Politiker Geert Wilders und Filip Dewinter.

Allerdings erreichten die Demonstranten nicht die Freilassung von Stephen Yaxley-Lennon mit Pseudonym Tommy Robinson, im Gegenteil – fünf Demonstranten wurden verhaftet, nachdem sie eine Straße und einen Bus für Stadtbesichtigungen blockiert hatten.

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