#Einzelfall: Serbischer Doppelmörder konnte Trennung nicht verkraften

Mit einer Pistole, die er illegal besaß (Symbolbild), tötete der Serbe auf offener Straße seine Ex-Freundin und sich selbst. Foto: Hmaag / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Mit einer Pistole, die er illegal besaß (Symbolbild), tötete der Serbe auf offener Straße seine Ex-Freundin und sich selbst.
Foto: Hmaag / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
30. Mai 2018 - 20:04

Nach dem Mord und Selbstmord in Wien-Wieden am Dienstag Vormittag ist nun auch das Motiv klar: Der Serbe Martin M. (38) erschoss seine ebenfalls serbisch-stämmige Ex-Freundin Sandra D. (35) am Weg zu ihrem Auto in der Rienößlgasse, weil sie mit ihm Schluss gemacht hatte. Danach richtete er sich selbst. Schon zuvor musste die Polizei wegen des mutmaßlichen Gewalttäters einschreiten. Am 9. Mai gab es eine Anzeige wegen Nötigung. Er soll sie öfters bedroht haben. Sie hatte Angst. Der 38-Jährige erhielt ein Betretungsverbot. 14 Tage später erlosch es allerdings, weil Sandra keine Verlängerung beantragt hatte. Damals wurde auch ein Waffenverbot gegen den Mann ausgesprochen. Jene Waffe, mit der er nun zwei Menschen tötete, besaß der Mann illegal... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Mai 2018.

Weitere Einzelfälle vom 30. Mai:

Biedermannsdorf (NÖ): 15-jähriger Afghane bedrohte Betreuer mit Messer, trat Tür ein und beschädigte Auto
Ein 15-Jähriger soll am Dienstag in einer Asylunterkunft in Biedermannsdorf, Bezirk Mödling, von seinem Betreuer Bargeld gefordert und ihn mit einem Klappmesser bedroht haben. Der Afghane wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Er wurde wegen Sachbeschädigungen und versuchten schweren Raubes angezeigt. Der Schutzsuchende soll bei dem Vorfall gegen 13.00 Uhr auch auf eine Glastür in der Unterkunft eingeschlagen, diese eingetreten und danach ein Fahrzeug durch Fußtritte beschädigt haben. Der Gewalttäter musste wegen Schnittverletzungen an Ellbogen und Fuß im Landesklinikum Mödling behandelt werden. Der Betreuer wurde nicht verletzt. Quelle: krone.at

Salzburg: Verhandlung gegen Syrer vertagt, weil er in der Zwischenzeit erneut Straftat beging
Körperverletzung und gefährliche Drohung wird einem jungen Syrer (22) vorgeworfen, dem in Salzburg der Prozess gemacht wird. Er legte Mittwoch ein Teilgeständnis ab und soll auch an einer Messerstecherei in der Stadt Salzburg beteiligt gewesen sein. Er gab Mittwoch zu, einen anderen Syrer attackiert und verletzt zu haben. Zu den anderen Vorwürfen - einer weiteren Körperverletzung und einer gefährlichen Drohung - ist der Verdächtige nicht geständig. Das Gerichtsverfahren gegen den anerkannten Flüchtling wurde Mittwoch Nachmittag vertagt. Er bleibt vorerst weiter in Untersuchungshaft, weil er auch vor acht Tagen an einer Messerstecherei in Salzburg-Schallmoos beteiligt gewesen sein soll. Gemeinsam mit einem 19-jährigen Syrer soll er einen Landsmann wegen Drogen-Schulden niedergestochen haben, der Mann überlebte den Herzstich nur knapp... mehr

Klagenfurt: Deutsch-Türke wollte sechsköpfige Familie illegal über Grenze schleppen - Prozess
Vor einem Schöffensenat muss sich am Mittwoch ein Deutscher mit türkisch-kurdischen Wurzeln verantworten, weil er eine sechsköpfige Familie illegal von Udine (Italien) nach Österreich gebracht haben soll. Vor Gericht sagte der Angeklagte mithilfe eines Dolmetschers aus, dass er im Oktober nach Udine gefahren war, wo er als Musiker bei einer kurdischen Veranstaltung auftrat. Dort soll ihn eine Familie aus seiner Heimat angesprochen haben, und er entschied, sie um 500 Euro in seinem Kleintransporter mit nach Deutschland zu nehmen. An der Kärntner Grenze war Endstation. Die Staatsanwältin geht von 15.000 Euro aus, die der Profi-Schlepper bekommen haben soll. Der Richter beklagte, dass die Geschichte des Angeklagten vorne und hinten nicht zusammenpasse und er bei jeder Einvernahme etwas anderes erzähle. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft - ein Urteil stand zu Redaktionsschluss noch aus... mehr

Niederndorf (Tirol): Eifersüchtiger Rumäne wollte Haus seiner Ex-Freundin niederbrennen
Cobra-Einsatz am Dienstag Abend im Tiroler Niederndorf, Bezirk Kufstein: Ein 31-jähriger Rumäne hatte sich im Haus seiner Ex-Lebensgefährtin verschanzt und gedroht, das Gebäude abzufackeln. Mit Unterstützung des Sondereinsatzkommandos konnte der Verdächtige schlussendlich überwältigt und festgenommen werden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Bereits am Montag habe der in Rumänien wohnhafte 31-Jährige laut Polizei seiner Ex-Lebensgefährtin und deren neuen Freund einen großen Schrecken eingejagt, indem er den beiden via Telefon drohte, nach Österreich zu kommen und sie umzubringen. Die Frau nahm die Drohung ernst, verließ sofort die Wohnung in Niederndorf und suchte sich ein Ausweichquartier. Als der Mann dann tatsächlich kam, stand er vor dem leeren Haus... mehr

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.