Asyl-Politik: Lagerfeld will wegen AfD-Erfolgen nicht mehr Deutscher sein

Karl Lagerfeld denunziert erneut die Deutschen.  Foto: Christopher William Adach / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Karl Lagerfeld denunziert erneut die Deutschen.
Foto: Christopher William Adach / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Modeschöpfer Karl Lagerfeld sorgt mit einer Aussage im Interview mit der französischen Zeitschrift Le Point für Aufsehen. In dem Gespräch übt er heftige Kritik an Kanzlerin Angela Merkel für ihre Entscheidung, „eine Million Zuwanderer“ in Deutschland aufzunehmen.

Aber Lagerfeld macht sich keine Sorgen über die Deutschen, die als Folge dieser Invasion von tödlicher Gewalt, hohen Sozialabgaben und Überfremdung bedroht sind. Nein, der 84-jährige homosexuelle Multimillionär, der sich Sex mit Liebe nicht vorstellen kann und Pornos und Pornodarsteller bewundert, „hasst“ die deutsche Kanzlerin, weil sie mit ihrer Flüchtlingspolitik den Erfolg der AfD begründete. Und für die AfD findet er nur beschimpfende Worte: Nun säßen „hundert dieser Neonazis im Parlament“, weil Merkel die deutsche Geschichte „vergessen“ habe.

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Merkel habe bei ihrer Flüchtlingspolitik ein „gutes Bild“ abgeben wollen, weil sie als „Pastorentochter“ die Verbrechen der Nazis nicht ertrage. „Das Paradoxe daran ist, dass Merkel das Böse an die Macht befördert, während sie es reparieren will“, so Lagerfeld – und meint damit die demokratische Partei AfD.

Schon nach der Bundestagswahl vom 24. September 2017 hatte sich der Modemacher zur deutschen Politik geäußert. Damals erklärte er, dass er sich wegen des Einzugs der „Nazi-Abgeordneten“, womit er die AfD-Politiker meinte, für Deutschland schäme.

Staatsbürgerschaft als Drohmittel

„Wenn das so weitergeht, gebe ich die deutsche Staatsangehörigkeit auf“, sagt Lagerfeld empört. Aber auch die französische wolle er nicht.

Vor zehn Jahren bekannte Lagerfeld offen seine Sympathie für den Islam. In einem Interview mit der Modezeitschrift Park Avenue liebäugelte er sogar mit einem Wechsel zur orientalischen Religion. Als Antialkoholiker sei er laut Eigeneinschätzung für den Islam geradezu prädestiniert - deshalb sei ihm eine Staatsbürgerschaft eines islamischen Landes empfohlen! Dass im Islam allerdings Homosexualität verboten ist und als Sünde gilt, auf die Verbannung, Auspeitschung oder gar der Tod steht, mag seinem Eifer entgangen sein. Aber das ficht einen strammen Antifanten nicht an...

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