#Einzelfall: Meißelmörder soll in Nigeria einer kriminellen Organisation angehört haben

Hier, im Landesgericht Wiener Neustadt, sitzt der mutmaßliche Meißelmörder, während immer mehr erschreckende Details aus seinem Vorleben ans Licht kommen. Foto: justiz.gv.at
Hier, im Landesgericht Wiener Neustadt, sitzt der mutmaßliche Meißelmörder, während immer mehr erschreckende Details aus seinem Vorleben ans Licht kommen.
Foto: justiz.gv.at
10. Mai 2018 - 18:46

Falsche Angaben beim Asylantrag, Drogendelikte, Wahnvorstellungen und extrem gewalttätig - die Akte des mutmaßlichen Meißelmörders Terry A. aus Nigeria (es gilt die Unschuldsvermutung) sorgt für Aufregung. Nun heißt es für den brandgefährlichen Afrikaner 23 Stunden am Tag Einzelhaft, nachdem er in der U-Haft in Wiener Neustadt schon nach kurzer Zeit einen Mithäftling krankenhausreif geschlagen hatte. Aktenkundig ist zudem, dass sich Terry A., der bereits mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist, sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (z. B. beim Alter) als Flüchtling in Österreich registrieren ließ, weil er angeblich daheim von der Regierung gesucht werde. Kein Wunder: In Nigeria soll er nach neuesten Erkenntnissen einer kriminellen Privat-Armee angehört haben, die eine ganze Region terrorisierte... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Mai 2018.

Weitere Einzelfälle vom 10. Mai:

Wien: Weil Kinder in Gemeindebau lärmten - Iraner attackierte sie mit Pfefferspray
Schon mehrfach hat es in einem Gemeindebau in Wien-Penzing wegen angeblich zu lauter Kinder Wirbel gegeben. Mieter hatten sich des öfteren bei der Polizei über das aggressive Verhalten eines gebürtigen Iraners (61) beschwert, vor dem die Heranwachsenden Angst haben. Am Mittwochabend eskalierte die Situation, der Mann griff zum Pfefferspray. Um 19.30 Uhr wurde die Polizei in den Gemeindebau in der Jenullgasse gerufen, weil der Iraner, der sich wieder über die Kinder echauffierte, zunächst die im Innenhof anwesenden Eltern zur Rede gestellt und dann gedroht hatte, die Kinder mit „Pfefferspray erblinden zu lassen“, falls sie weiterhin lärmen würden. Kurze Zeit später kam er zurück. Der Mann war nun tatsächlich mit einem Reizspray bewaffnet und sprühte in Richtung der Kinder. Dabei wurde der 20-jährige Lebensgefährte einer Mutter leicht verletzt... mehr

Wien: Abgeschobene Nigerianerin war schon nach acht Tagen wieder da und biss Polizisten
Zwei Polizisten hat eine Nigerianerin (37) am Dienstag in Wien attackiert und verletzt. Den einen schlug die Frau ins Gesicht, dem anderen biss sie in die Hand. Die Beamten der Fremdenpolizei nahmen die Frau schließlich fest und brachten sie ins Anhaltezentrum. Die Afrikanerin war erst acht Tage zuvor, am 30. April, zum ersten Mal abgeschoben worden. Als sie von den Beamten in einem Reisezug am Hauptbahnhof in Favoriten entlarvt wurde, flippte die 37-Jährige aus. Auch jetzt droht der Frau eine neuerliche Abschiebung... mehr

Wien: Zweitägige Bettler-Razzia der Polizei brachte zwölf Festnahmen und 119 Anzeigen
Im Kampf gegen die ausländische Bettlermafia führte die Polizei diese Woche Schwerpunktkontrollen durch. Es hagelte Anzeigen, zwölf Bettler wurden festgenommen. Zwei Tage dauerte die Aktion der Polizei zur Bekämpfung organisierter Bettlerbanden. Die Bilanz: zwölf Festnahmen, 189 Identitätsfeststellungen, 119 Anzeigen und fünf Organmandate. Die Razzia dürfte sich bei den bestens organisierten Banden rasch herumgesprochen haben: Laut Polizei haben die Kontrollen bereits nach wenigen Stunden dazu geführt, dass weniger Bettler auf der Straße unterwegs waren. Weitere Schwerpunktaktionen sollen folgen. Quelle: heute.at

Wien: EGS-Fahnder schnappten drei georgische Serien-Einbrecher
Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) fielen am Dienstag gegen 10.00 Uhr drei Männer auf, die sich verdächtig verhielten: Sie musterten Häuser und Hauseingänge genau und kontrollierten ständig ihre Umgebung. Weil die Beamten vermuteten, dass es sich um eine Einbrecherbande handeln könnte, wurden die Männer unter Observation gestellt. Nach einem missglückten Einbruchsversuch in Wien-Margareten brachen die Männer wenig später eine weitere Wohnung in der Dürergasse in Wien-Mariahilf auf. Kurze Zeit später wurden die drei Georgier (27, 29, 39) in einem Zug der U-Bahnlinie U4 festgenommen... mehr

Wiener Neustadt: Nafri drehte durch und zerlegte Haftraum
Ein randalierender Häftling sorgte Mittwoch Vormittag dafür, dass Besucher der Justizanstalt Wiener Neustadt kurzzeitig unterbrechen mussten. Laut Sprecher Christian Zamecnik wurde bei dem Zwischenfall niemand verletzt. Auch Besucher seien nicht in Gefahr gewesen. Der Algerier, der erst vor wenigen Tagen in die Justizanstalt eingeliefert worden war, soll begonnen haben, zu toben und seinen Haftraum zu beschädigen. Der Mann war aufgrund gewisser Vorinformationen bereits alleine untergebracht gewesen. Fünf Justizwachebeamte brachten den randalierenden Häftling dann in einen anderen Raum, wo er sich beruhigte... mehr

Linz: Syrische Dealer bekamen problemlos positiven Asylbescheid
Eine Wohnung der Sozialinitiative nutzten drei Syrer als Umschlagplatz für Drogengeschäfte. Mindestens 750 Gramm Metamphetamin brachten Zwillinge (18) und ihr 17-jähriger Freund unter die Leute. Auch ganz junge Mädchen waren unter ihren Abnehmern, die auch manchmal mit Sex für die Drogen „bezahlten“. Nun standen die Dealer in Linz vor Gericht. Was die Asylbehörde aber nicht davon abhielt, einen positiven Bescheid auszustellen. Die Rechtsschutzrichterin - sie ließ ihn trotz belastender Aussagen seines Zwillingsbruders aus der U-Haft frei - und die Asylbehörde konnte der Syrer (18) um den Finger wickeln. Bei Richter Walter Eichinger hatte er keine Chance. Unbeeindruckt vom positiven Asylbescheid, der während des laufenden Verfahrens ausgestellt wurde, verurteilte er den Drogendealer (nicht rechtskräftig) zu drei Jahren Haft. Der Bruder des 18-Jährigen bekam dreieinhalb Jahre Haft plus elf Monate aus einer „alten“ Verurteilung, der Komplice (17) zweieinhalb Jahre plus zwölf Monate... mehr

Innsbruck: Hosenkauf auf irakisch - fünf Verletzte nach wilder Schlägerei
Mittwoch gegen 16.30 Uhr probierte ein 30-jähriger Iraker in einem Bekleidungsgeschäft in einem Innsbrucker Einkaufszentrum eine Hose außerhalb der Umkleidekabine an. Daraufhin kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Sicherheits-Mitarbeiter des Geschäfts. Zwei Wachmänner verwiesen den Mann schließlich aus dem Geschäft. Vor dem Einkaufszentrum wurde der Iraker dann aggressiv, er versetzte einem der Wachmänner unter anderem einen Kopfstoß. Es kam zu einer Rauferei, wobei dem Iraker zwei 17-jährige Familienmitglieder zu Hilfe kamen. Alle fünf Beteiligten wurden unbestimmten Grades verletzt. Vier Personen mussten mit der Rettung in die Klinik gebracht werden. Quelle: orf.at

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