#Einzelfall: Neue Schleppertricks - so werden immer mehr Migranten zu uns geschleust

Sattelschlepper wie dieser (Symbolbild) werden geknackt und ohne Wissen des Lenkers mit blinden Passagieren bestückt. Foto:  Lav Ulv / flickr.com (CC BY 2.0)
Sattelschlepper wie dieser (Symbolbild) werden geknackt und ohne Wissen des Lenkers mit blinden Passagieren bestückt.
Foto: Lav Ulv / flickr.com (CC BY 2.0)
1. Mai 2018 - 0:36

Ein unbekannter Schlepper suchte sich in Serbien während der Lenkpause des 39-jährigen Kraftfahrers einen Sattelschlepper mit Bestimmungsort Deutschland und schnitt Zollschnur und Plane auf. So ermöglichte er einem Pakistani, auf die Ladefläche zu kriechen. Die beschädigte Zollschnur wurde mit Nagel und Kleber wieder verschlossen. Bei einem weiteren Zwischenstopp am Sonntag am Zollamtsplatz Suben (Oberösterreich, Bezirk Schärding) hörte ein unbeteiligter türkischer Lkw-Fahrer Klopfgeräusche aus dem Sattelanhänger und rief die Polizei. Sie nahm den Geschleppten fest und brachte ihn in das Polizeianhaltezentrum Wels. Am Freitag war ein ähnlicher Fall entdeckt worden. Auf die selbe Weise wurden zwei Iraner im Alter von 22 und 26 Jahren in einem in Richtung Deutschland fahrenden Sattelkraftfahrzeug versteckt... mehr

Hier alle Einzelfälle vom April 2018.

Weitere Einzelfälle vom 30. April:

Wien: Rumänischer Einbrecher-Opa im Clinch mit Tatzeugen - Festnahme
In der Nacht auf Sonntag gegen 3.45 Uhr wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt in den Bereich des Universitätsrings wegen eines Mannes gerufen, der in ein Lokal eingebrochen war. Das Paar gab bei der Polizei an, dass sie von außen versucht haben, ihm den Weg aus dem Lokal zu versperren – dabei sollen sich der Mann und die Frau gegen die Glastür gestemmt haben. Doch der 70-jährige rumänische Staatsbürger ließ sich nicht aufhalten: Die Polizei geht davon aus, dass er die Scheibe der Glastür mit einem Brecheisen eingeschlagen hatte und sich somit seinen Weg freikämpfte. Die Zeugen ließen ihrerseits ebenfalls nicht locker und verfolgten den Pensionisten in den Bereich des Rathausparks. Der Tatverdächtige soll dabei immer wieder stehen geblieben sein und mit der Brechstange nach seinen Verfolgern geschlagen haben. Die Flucht endete für ihn schließlich im Rathauspark, wo er festgenommen wurde... mehr

Wien: Ungar mit Aufenthaltsverbot attackierte Polizisten und verletzte zwei
Bei ihrem Streifendienst erkannten zwei Polizisten einen Mann, gegen den ein Aufenthaltsverbot vorliegt. Nach erfolgloser Flucht attackierte er die Polizisten. Der 34-jährige ungarische Staatsbürger war scheinbar schon öfter aus fremdenrechtlichen Gründen festgenommen worden und verhielt sich gegenüber den Polizisten von Beginn an äußerst aggressiv. So weigerte er sich, die Beamten auf die Polizeiinspektion zu begleiten, versuchte immer wieder zu flüchten und sich den Beamten zu entreißen. Aber alle Gegenwehr nütze nichts, der Tatverdächtige wurde schließlich festgenommen. Was ihn nicht daran hinderte, weiter zu randalieren. Letztlich wurden zwei Beamte verletzt, der Aggressor wurde mit Fußfesseln ruhiggestellt... mehr

Wien: Und wieder elf ausländische Drogenhändler aus dem Verkehr gezogen
Am 29. April gelang es Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), vier mutmaßliche Suchtgifthändler (23, 28, 31, 34) in Wien (Innere Stadt und Landstraße) festzunehmen. Im Bereich des Franz-Josef-Kais und der S-Bahn-Station Rennweg konnten die Polizisten die Afrikaner beim Verkauf von Kokain beobachten und schließlich auch festnehmen. Die Beamten konnten das Suchtgift und auch Bargeld sicherstellen. Ebenfalls am 29. April führten Polizisten unter der Leitung von Ermittlern des Landeskriminalamts Wien einen Drogenschwerpunkt in Wien durch. Dabei gelang es, sieben ausländische Tatverdächtige (16, 19, 21, 23, 23, 35, 37) nach dem Verdacht des Suchtmittelhandels festzunehmen. Quelle: LPD Wien

Steyr (OÖ): "Sugarmama" verhalf jungem Syrer zum Gefängnisausbruch
Was wie eine wilde Räuberpistole klingt, entpuppte sich auch als solche: Eine 40-Jährige hat Anfang April in Steyr ihrem Lebensgefährten, einem fast halb so alten Häftling, der sich gerade auf Freigang befand, zur Flucht verholfen. Die Oberösterreicherin täuschte gegenüber der Polizei wenig glaubhaft vor, dass der 22-jährige Freund von Unbekannten entführt worden sei. Indessen setzte sich der junge Syrer nach Deutschland ab, wo aber am vergangenen Wochenende für ihn die Handschellen klickten. Es war ausgemacht, dass die 40-Jährige zur Polizei gehen und eine Entführung vortäuschen sollte. Die Ermittler kamen jedoch auf den Schwindel, da die Frau mit dem Freund auch nach dem Kidnapping telefonischen Kontakt hatte. Sie legte ein Geständnis ab. Die Frau beteuerte jedoch, nicht zu wissen, wo ihr Lebensgefährte nun stecken würde. Das nützte ihr und ihm allerdings wenig... mehr

Oberösterreich: Moldauische Serientäter nach 40 Einbrüchen endlich geschnappt
Eine dreiköpfige moldauische Tätergruppe ( 22, 25, 26) konnte am 25. April nach mehreren Einbruchsdiebstählen in Firmen im Bereich Kirchdorf an der Krems, bei welchen sie Elektronik und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro erbeuten konnten, festgenommen werden. Die Täter agierten von Wien aus und waren bereits wieder auf dem Rückweg, als sie von der Polizei angehalten und festgenommen werden konnten. Das vollständige Diebesgut dieser Einbruchstour konnte sichergestellt werden. Nach bisherigem Erkenntnisstand reisten die Täter von Wien aus mit der Bahn zu den späteren Tatorten. Nach derzeitigem Stand ist mit mehr als 40 Einbruchsdiebstählen in Firmen, Geschäften und öffentlichen Gebäuden zu rechnen. Der Wert des gestohlenen Gutes beträgt nach ersten Schätzungen mehrere zehntausend Euro... mehr

Salzburg: Streit auf Rumänisch - Polin bekam Faust ins Gesicht
Am 30.April gegen 1.15 Uhr kam es am Rudolfskai zu einer vorerst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Im Zuge der Auseinandersetzung wurde eine 22-jährige Polin von einem 37-jährigen rumänischen Staatsbürger mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dadurch verletzt. Der Täter flüchtete in der Folge mit zwei weiteren Personen vom Tatort, konnte aber am Giselakai angehalten werden. Das Opfer begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung und zeigte den Täter an. Quelle: LPD Salzburg

Salzburg: Streit auf Afghanisch - Faust und Fahrrad gegen Kontrahenten plus Morddrohung
Am 30. April gegen 0.30 Uhr kam es in der Bahnhofshalle bzw. am Vorplatz des Hauptbahnhofes in Salzburg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei afghanischen Staatsangehörigen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Der bisher unbekannte afghanische Täter hatte dem Opfer zuerst mehrmals ins Gesicht geschlagen und dann am Vorplatz ein mitgeführtes Fahrrad gegen den Körper geworfen. Er bedrohte dann das Opfer auch noch mit dem Umbringen, falls er sich noch einmal in der Bahnhofsnähe blicken ließe.
Eine Fahndung verlief bis dato negativ. Quelle: LPD Salzburg

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