Roma-Clans besetzen Häuser auf Mallorca: Dreck, Ratten und Drohungen - Eigentümer machtlos

Auf Mallorca besetzen Roma-Clans gerade nicht bewohnte Immobilien, nisten sich ein, räumen das Inventar aus und vermüllen die Häuser und Gärten (Symbolbild). Foto: Dezidor / Wikimedia (CC-BY-3.0)
Auf Mallorca besetzen Roma-Clans gerade nicht bewohnte Immobilien, nisten sich ein, räumen das Inventar aus und vermüllen die Häuser und Gärten (Symbolbild).
Foto: Dezidor / Wikimedia (CC-BY-3.0)
18. März 2018 - 17:20

Auf Mallorca nimmt das Phänomen der illegalen Hausbesetzungen durch Roma-Clans immer mehr zu. Immobileneigentümer und Behörden scheinen machtlos zu sein.

Längst hat sich ein lukrativer Geschäftszweig entwickelt: die Palette reicht von Gratis-Wohnen über den Verkauf des Inventars bis zu Abpressung eines „Räumungsgeldes“, damit die „Gäste“ die Immobilie wieder verlassen. Vielfach würden die Besetzer in den Häusern Zimmer auch vermieten und ein Fall ist dem Gemeinderat Antoni Mangiova bekannt, wo die Eindringlinge sogar versuchten, mit gefälschten Dokumenten ein Objekt zu verkaufen, wie er der Mallorca-Zeitung mitteilte.

TV-Bericht bringt Unfassbares zu Tage 

Ein Bericht von Spiegel-TV (siehe Video) zeigt, wie frech und unverfroren die Hausbesetzer vorgehen.

Im Beitrag kommt ein Hamburger Steuerberater zu Wort, der seine Immobilie nicht mehr betreten konnte, dafür zusehen durfte, wie gerade der Hausstand seiner Villa verbracht wurde. Als er sich erlaubte, das noch zu filmen, wurde er von den „Bewohnern“ massiv bedroht. Drei Hunde standen schon parat.

In einem weiteren Fall wird ein völlig zugemüllter Garten und ein vollkommen verdrecktes Haus gezeigt. Die sich dort bereits wohlfühlenden Ratten machen dem neuem Bewohner keine Sorgen – er habe ja Hunde. Auch ein bereits vorhandener Räumungsbeschluss scheint ihn nicht sonderlich zu stören: Der Beschluss wird seit sechs Monaten ignoriert und der Besitzer muss eben auf einen neuen warten. Und das kann dauern. Im Haus wohnt auch der Nachwuchs des „Altwarenhändlers“, wie sich der Vater selbst bezeichnet. Der 17-Jährige habe die Schule „geschmissen“ und „aufgehört zu zählen“, wie oft man schon umgezogen sei. Nicht umsonst werden diese „mobilen“ Leute, jetzt politisch korrekt, auch als „Rotationseuropäer“ (kein Witz bitte!) bezeichnet.

Mafiose Strukturen sorgen für „ganze Arbeit“

Wer jedoch glaubt, dass es sich bei derartigen Fällen um Einzelfälle handelt, der täuscht sich. Allein in der Siedlung Marratxí auf Mallorca waren im November nach Angaben einer Nachbarschaftsvereinigung 25 Häuser besetzt, berichtet die Berliner Zeitung. Die Nachbarn beschwerten sich über Lärmbelästigungen und vermüllte Gärten. Die „Okupas“, „meist gitanos, spanische Roma-Clans“, tauschen nach dem Einbruch die Schlösser aus und bringen Hunde zur Abschreckung mit.

Am erneuten Eindringen in „sein" besetztes Haus gehinderter „Gitano“ erstattet Anzeige

Diese Form der „Wohnraumbeschaffung“ kommt auch in anderen Städten Spaniens schon seit längerer Zeit vor.

Beispielsweise in Cambrils. Dort griffen die Bewohner zur Selbsthilfe. Sie mauerten den Eingang eines illegal besetzten Chalets einfach zu, als der Eindringling einige Tage nicht da war. Als der "Okupato" zurückkam und sah, dass er keinen Zutritt zu seinem neuen Refugium mehr hatte, war er hellauf entsetzt: Er erstattete Anzeige, berichtete welt.de. Da kann sich der eine oder andere Bereicherer bei uns noch einiges abschauen.

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