ARD folgt ORF: Großes Kino für Völkeraustausch in Europa

ARD will "eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische verwandeln". Ungarn ist dagegen. Foto: Ankawü / Wikimedia gemeinfrei
ARD will "eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische verwandeln". Ungarn ist dagegen.
Foto: Ankawü / Wikimedia gemeinfrei
25. Februar 2018 - 10:01

Am 16. Februar hatte Yascha Mounk, Autor des Buches „Der Zerfall der Demokratie“, einen großen Auftritt im Radioprogramm Ö1 des ORF. Nun zog die ARD nach und bot dem polnischstämmigen Harvard-Dozenten und Leiter des „Tony Blair Institute for Global Change“ eine noch größere Bühne, um seine Botschaft unter das deutsche Volk zu bringen. Mounk war 2015 aus der SPD ausgetreten, weil ihm die SPD-Politik bei Euro-Krise und „Flüchtlingskrise“ nicht links genug war.

In den „Tagesthemen“ am 20. Februar teilte der Politologe dem deutschen Fernsehzuschauer mit, dass "wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen – und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln".

Dass dieses Experiment weit fortgeschritten ist, zeigt die Wahrnehmung aus dem Ausland. So sagte Viktor Orban am 18. Februar: „Wenn wir uns nicht wehren, werden unsere Kultur, unsere Identität und unsere Nationen aufhören zu existieren, so wie der Westen, denn Westeuropa ist bereits besetzt, ohne dass sie es merken.“ Es drängt sich die Frage auf: Wer hat dieses „Experiment“, wie es Mounk euphemistisch benennt, beschlossen und gab es darüber einen öffentlichen Prozess der politischen Entscheidungsfindung?

Orbans Ratschlag für die Experimentierer

Victor Orban, der mittlerweile in Westeuropa populäre ungarische Staatschef, hat einen guten Ratschlag für die Experimentierer: „Wir empfehlen diesen Migrationspolitikern folgendes Experiment: Öffnet eure Häuser für Migranten, gebt eure Bewachung auf. Solltet ihr überleben, reden wir weiter. Sollte das Experiment scheitern, gewähren wir euch bei uns Asyl."

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