#Einzelfall: Illegale lebten in Zeltlager im Wald und ließen Berge von Müll zurück

Immer öfter finden sich in Waldgebieten Fetzenlager "fahrender Völker" oder Illegaler, die riesige Mengen Müll hinterlassen. Foto: Alexander Blecher, blecher.info / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Immer öfter finden sich in Waldgebieten Fetzenlager "fahrender Völker" oder Illegaler, die riesige Mengen Müll hinterlassen.
Foto: Alexander Blecher, blecher.info / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
19. Februar 2018 - 19:12

Enormes Echo auf einen Bericht der Krone über ein illegales Zeltlager mit riesigen Müllbergen beim Marchfeldkanal in Stammersdorf im Norden Wiens. Die Menge an Unrat im Naturschutzgebiet (hunderte Flaschen, Dosen, Fetzen etc.) ist derart groß, dass die Reinigung bis Freitag dauern wird, erklärt das Büro für Sofortmaßnahmen. Das Gelände gehört nicht der Stadt, sondern einer Baufirma. Das Unternehmen hat nun bis zum Wochenende Zeit, die Schlafsäcke, Zeltplanen, Grillutensilien und Essensreste wegzuschaffen. Sonst muss der Magistrat Zwangsmaßnahmen ergreifen. Die Bewohner des Waldlagers dürften illegale Einwanderer oder Ost-Schwarzarbeiter gewesen sein. Warum die enorme Verunreinigung in einem Naturschutzgebiet (!) nicht schon früher jemandem aufgefallen ist, erscheint rätselhaft... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Februar 2018.

Weitere Einzelfälle vom 19. Februar:

Wien/München: Nafri wollte ohne Wissen der Mutter Buben in seine Heimat entführen
Ein Tunesier (34) ist am Samstag am Flughafen München festgenommen worden. Er wollte offenbar mit seinen beiden Söhnen ohne das Wissen seiner Ehefrau in Wien in sein Heimatland reisen. Aufgefallen war der Mann bei der Ausreisekontrolle in München vor dem Flug nach Monastir, als er für die angebliche Urlaubsreise mit den Kindern (7, 9) keine schriftliche Einverständniserklärung der Mutter vorweisen konnte. Seine Frau sei einverstanden, behauptete der 34-Jährige, der nach Angaben der Polizei äußerst nervös wirkte. Der wiederholten Aufforderung der Beamten, seine Frau anzurufen, kam er schließlich nach und erklärte nach dem Telefonat, dass alles in Ordnung sei. Das glaubten die Beamten aber nicht und riefen die Frau ihrerseits an - und siehe da, sie hatte weder etwas von der Reise gewusst, noch war sie einverstanden. Auf den Nafri wartet nun ein Verfahren wegen Kindesentziehung. Die Buben sind wieder daheim... mehr

Wien: Polizei sucht zwei Straßen-Räuber, die mit Messer Wiener überfielen
Die Polizei sucht ein unbekanntes Räuber-Duo mit "südländischem" Erscheinungsbild. Zwei Verdächtige sollen schon am 21. November gegen 20.30 Uhr einen Mann in Wien-Leopoldstadt überfallen haben. Die Kriminellen verfolgten das Opfer in der Oberen Augartenstraße und bedrohten es mit einem Klappmesser. Danach forderten sie Telefon und Wertsachen. Der eingeschüchterte Wiener gab den Männern, was sie verlangten. Danach flüchtete das Duo, das Opfer blieb unverletzt. Die Polizei hat mittlerweile Fotos aus einer Überwachungskamera zur Verfügung... mehr mit Fotos

Arnoldstein (Kärnten): 13 illegale Afrikaner wollten mit fünf Kilo Cannabis im Bus aus Italien einreisen
Bei der Kontrolle eines tschechischen Reisebusses in Arnoldstein hat die Polizei 13 illegal eingereiste Personen aus Nigeria sowie mehrere Kilogramm Cannabiskraut entdeckt. Die Polizei stoppte den Reisebus aus Tschechien um 0.30 Uhr bei der Kontrollstelle auf der Südautobahn in Arnoldstein. Laut Polizei war der Bus gerade von Italien eingereist. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten schließlich 13 Nigerianer, die illegal nach Österreich einreisen wollten. Die Afrikaner wurden zur weiteren Feststellung des Sachverhaltes vorläufig festgenommen. Als die Polizei schließlich die Gepäckstücke im Bus kontrollierten, fanden sie in einem der Gepäckstücke rund fünf bis sechs Kilogramm Cannabiskraut... mehr

Hard (Vorarlberg): Zigarette Ursache für Brand in Asylheim - Polizei ermittelt gegen Caritas
Eine Zigarette dürfte der Auslöser des Brandes in einer Flüchtlingsunterkunft am Freitag in Hard (Bezirk Bregenz) sein. Bei dem Vorfall erlitten drei Personen Rauchgasvergiftungen, mehr als 50 Bewohner mussten evakuiert werden. Die anscheinend achtlos weggeworfene Zigarette setzte einen Sessel, einen Koffer und Holzlatten im Keller des Heimes in Brand. Die Polizei ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst. Ermittelt wird auch gegen die Caritas, die das Heim betreut. Hier müsse man abklären, ob eventuell die Aufsichtspflicht verletzt wurde. Wann das Heim wieder benutzt werden kann, ist noch nicht klar... mehr

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