#Einzelfall: Asylwerber passten Betreuer vor Wohnung ab und brachen ihm den Kiefer

Betreuer in Migrantenunterkünften (Bild: SIAK Traiskirchen) leben gefährlich - Übergriffe sind an der Tagesordnung. Foto: unzensuriert.at
Betreuer in Migrantenunterkünften (Bild: SIAK Traiskirchen) leben gefährlich - Übergriffe sind an der Tagesordnung.
Foto: unzensuriert.at
6. Januar 2018 - 19:57

Der Helfer wurde für zwei armenische Asylwerber zum Feind: Das Duo passte den Mitarbeiter der Migranten-Betreuungsfirma ORS vor seiner Privatadresse in Linz ab, prügelte auf ihn ein und brach ihm den Kiefer. Das Motiv ist noch nicht klar, die überführten Täter und das Opfer müssen erst befragt werden. Der Überfallene, der die Angreifer nicht erkannt hatte, war noch in der Lage, mit seinem Telefon ein Foto des Wagens zu machen, in dem die Schläger flüchteten. Auf diesem konnten Polizisten auch das Kennzeichen des Pkw erkennen - und dieses führte zu den armenischen Asylwerbern... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Jänner 2018.

Weitere Einzelfälle vom 6. Jänner:

Wien: Afghanischem Schwesternmörder droht Anklage nach Erwachsenen-Strafrecht
Der Vater jener jungen Afghanin, die am 18. September 2017 in Wien-Favoriten von ihrem älteren Bruder mit einem Kampfmesser getötet wurde - dieser sitzt seither wegen Mordverdachts in U-Haft -, dürfte in die Bluttat doch nicht verwickelt gewesen sein. Das haben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien ergeben. Der Verdacht habe sich nicht erhärtet, so ein Sprecher. Außerdem wurde bekannt, dass sowohl die Altersangaben des Opfers als auch des Täters nicht stimmen dürften. Inzwischen steht fest, dass die Getötete nicht - wie ursprünglich angenommen - 14, sondern mindestens 16, möglicherweise schon 18 Jahre alt war. Auch das Alter des Verdächtigen - seinen Aussagen zufolge wurde er am 1. Jänner 1999 geboren - ist mehr als zweifelhaft. Um zu klären, ob er älter als die behaupteten 19 ist, darf an ihm eine MRT-Untersuchung vorgenommen werden... mehr

Wien: Völlig überladenes Schlepper-Auto baute Unfall auf der Tangente - acht Illegale und drei Schleuser erwischt
Ein Schlepperauto mit acht irakischen Migranten, darunter ein Kleinkind und zwei Jugendliche, ist in der Nacht auf Samstag auf der Wiener Südosttangente (A23) in einen Unfall verwickelt gewesen. Einer der illegalen Einwanderer erlitt laut Polizei eine Rippenfraktur, die übrigen sowie drei mutmaßliche Schlepper blieben unverletzt. Der Wagen, ein mit insgesamt elf Personen völlig überbesetzter Opel Zafira, ist mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Ziel war eigentlich Deutschland. Die Schlepper hätten ihnen in Ungarn angeboten, sie für einen vierstelligen Betrag - rund 1.000 Euro - pro Person durch Österreich und über die Grenze zu bringen. Nun haben die Migranten hier Schutzansuchen gestellt... mehr

Vöcklamarkt (OÖ): Vermummte Ausländer attackierten Nachtschwärmer - vier Verletzte
Ein brutaler und rätselhafter Überfall in einer Bahnunterführung in Vöcklamarkt (Bezirk Vöcklabruck)  beschäftigt die Polizei. Drei Maskierte hatten dort eine zehnköpfige Gruppe von Nachschwärmern attackiert. Die Unbekannten hatten Sturmmasken auf und waren dunkel gekleidet, sie schlugen mit einem Kunststoffkanister auf die Männer ein. Vier Opfer (29, 31, 32, 33) wurden verletzt. Einer der Angreifer, ein 17-jähriger Kosovare, der in Lenzing lebt, konnte bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden... mehr

Tirol: Somalischer Sozialschmarotzer urlaubte in Afrika, kassierte aber hier Mindestsicherung
Ein 57-jähriger somalischer Staatsbürger hielt sich im Zeitraum von Mitte Jänner 2017 bis Mitte April 2017 für drei Monate in Afrika auf. Da der Somalier seinen Auslandsaufenthalt der zuständigen Behörde nicht meldete, wurde ihm für diesen Zeitraum die Mindestsicherung weiterhin gewährt. Der Mann steht weiters im Verdacht, zur Erschleichung seines Leistungsanspruches zwei Bekannte beauftragt zu haben, während seines Heimaturlaubs auf seinen Namen die Folgeanträge zur Erlangung der Mindestsicherung auszufüllen und auch bei der Behörde einzureichen. Er kassierte so einen mittleren, vierstelligen Betrag zu Unrecht... mehr

 

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