Uber: Schwere Spionagevorwürfe von Ex-Manager Richard Jacobs

Spionageverdacht: Uber-Mitarbeiter sollen bei ihrer Arbeit nicht nur durch den Türspion geblickt haben.  Foto: Belchers Albert / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Spionageverdacht: Uber-Mitarbeiter sollen bei ihrer Arbeit nicht nur durch den Türspion geblickt haben.
Foto: Belchers Albert / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
21. Dezember 2017 - 17:10

Die Skandalstrecke für das US-Fahrdienstunternehmen Uber reißt nicht ab. Jetzt wurden von Ex-Uber-Manager Richard Jacobs schwere Vorwürfe gegen die Geschäftspraktiken erhoben. In einem Prozess mit Google sagte der Ex-Manager aus, dass es zu einer systematischen Spionage gegen die Konkurrenz gekommen sein soll. Dazu habe man sogar Fahrer bei der Konkurrenz eingeschleust. Auch Daten-Hacker sollen gegen andere Fahrdienste in Stellung gebracht worden sein.

Damit nicht genug, behauptet Jacobs vor Gericht, dass auch Facebook- und WhatsApp-Gruppen systematisch unterwandert worden sind, um sich hier strategisch wichtige Daten zu beschaffen.

Uber sieht Erpressungsversuch von Ex-Manager Jacobs

Uber wiederum sieht in den Aussagen des Ex-Managers einen klaren Erpressungsversuch und stellt die Spionagevorwürfe ganz klar in Abrede. Ex-Vorstand und Uber-Gründer Travis Kalanick hatte sich zu den Behauptungen seines ehemaligen Mitarbeiters nicht geäußert. Diese neuen Informationen bringen den US-Fahrdienst, der weltweit - zuletzt in Israel - am Pranger steht, jedenfalls in neue Schwierigkeiten. 

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
Loading...
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.