Schweden: Gruppenvergewaltigung mit bis zu 20 Tätern in Migrantenghetto

Typischer Wohnblock im Migrantenghetto Fittja: 92 Prozent Ausländeranteil. Foto: Holger Ellgaard / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Typischer Wohnblock im Migrantenghetto Fittja: 92 Prozent Ausländeranteil.
Foto: Holger Ellgaard / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

In Schweden kam es im August 2016 zu einer Gruppenvergewaltigung mit 15 bis 20 Tätern. Mehr als ein Jahr später, im November 2017, wurden fünf mutmaßliche Täter angeklagt.

Ghetto mit 92 Prozent Ausländeranteil

Die Tat ereignete sich im Stockholmer Vorort Fittja, einem Migrantenghetto mit 92 Prozent Ausländeranteil. Die Täter lauerten ihrem Opfer, einer Frau zwischen 30 und 40 Jahren, abends in einem Treppenhaus auf. Sie vergingen sich dort mit großer Brutalität abwechselnd mehrere Stunden lang an ihr. Sie wurde zeitweise von drei Männern gleichzeitig vergewaltigt, man trat sie und schlug ihren Kopf auf den Boden, sodass sie bewusstlos wurde.

Die grausamen Einzelheiten der Tat gehen aus den Aussagen hervor, die die Frau gleich nach der Tat bei der Polizei zu Protokoll gab. Joakim Lamotte, Journalist und Aktivist gegen sexuelle Gewalt, hat sie auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht:

Es waren 19-20 Kerle, die in einem Treppenhaus warteten. Sie diskutierten, wer es mir zuerst besorgen dürfe, und ich bekam Panik. Jemand drückte mich gegen die Wand und steckte mit seinen Penis tief in den Mund. [...] 5-6 Kerle hoben mich auf und trugen mich durch das Treppenhaus. Die anderen folgten. Dann bekam ich einen Tritt gegen den Kopf. [...] Dann schlugen sie meinen Kopf auf den Boden und ich wurde bewusstlos. Als ich wieder erwachte, hatte ich einen in jeder Körperöffnung: Im Mund, anal und vaginal. Dann tauschten sie. [...] Sie zogen mich in den zweiten Stock im Treppenhaus hinauf. Viele standen mit den Hosen heruntergelassen und warteten, bis sie an der Reihe waren. Sie zogen mir alles aus, ich war völlig nackt. Die Kleider waren überall im Treppenhaus verteilt. Sie traten mich. Es sind schlanke, große Einwanderer verschiedener Nationalität, sie sind in ihren Zwanzigern. Ich lag auf dem Boden, dann musste ich mich auf alle Viere stellen. Einer kam vom vorne und einer von hinten. Die anderen lachten. Sie dachten, es sei lustig. [...] Ein Mann kam ins Treppenhaus, um den Müll wegzuwerfen. Er tat nichts, um mir zu helfen. Er grüßte die Kerle und ging zurück in seine Wohnung. Ich lag gerade nackt am Boden.

Bewohner von Fittja ließen das Opfer im Stich

Nachdem die Täter von der Frau abgelassen hatten, versuchte diese, in unmittelbarer Umgebung Hilfe zu bekommen. Sie läutete zunächst an einer Tür und bat den Mann, der ihr öffnete, die Polizei zu rufen. Dieser führte die Frau jedoch stattdessen aus dem Haus hinaus, ohne in irgendeiner Form zu helfen.

Passanten wollten nicht hineingezogen werden

Daraufhin ging die Frau in Richtung des Zentrums von Fittja. Auf dem Weg dorthin wurde sich von mehreren Leuten angesprochen. Als sie diesen sagte, sie sei vergewaltigt worden, wollte ihr jedoch keiner helfen. Die Passanten sagten ihr, dass sie nicht mit hineingezogen werden wollten, oder bezeichneten das Opfer als „eklig“, da es Sperma in Gesicht, Haaren und Kleidern hatte.

Die Frau sah schließlich keine andere Möglichkeit, als mit der U-Bahn nach Stockholm zu fahren. Zuvor wandte sie sich noch an einen Aufseher in der U-Bahn-Station Fittja, doch dieser öffnete ihr nur die Schranken und winkte sie durch. Erst in Stockholm erhielt sie Hilfe, als sie dort zur Polizei ging.

Der Mann, der während der Tat das Treppenhaus betreten und nichts unternommen hatte, wurde später von der Polizei verhört. Er gab an, er lebe seit 15 Jahren in Fittja und habe in dieser Zeit gelernt, nicht so viel zu hören und zu sehen. Der Polizei ist bekannt, dass sich viele Bewohner Fittjas vor den dortigen kriminellen Banden fürchten.

Erst zehn Monate später werden Verdächtige verhaftet

Die Polizeiermittlungen verliefen äußerst schleppend. Erst im Juni 2017, zehn Monate nach der Tat, wurden drei mutmaßliche Täter festgenommen. Man hätte sie leicht viel früher verhaften können: Ihre DNS konnte am Körper der Frau gesichert werden und befand sich bereits in der Polizei-Datenbank. Dass es dennoch so lange dauerte, erklärt der zuständige Staatsanwalt mit „Ressourcenmangel“ bei der Polizei. Er sagte wörtlich, die Polizei hätte viel anderes zu tun gehabt und sich daher nicht voll auf diesen Fall konzentrieren können. Durch die späte Verhaftung konnte ein mutmaßlicher Täter weitere Verbrechen begehen, und zwar ein Schusswaffendelikt und zwei Drogendelikte.

Die Polizei untersuchte außerdem zunächst das falsche Treppenhaus. Der Irrtum wurde erst zehn Monate später, im Juni 2017, bemerkt. Der zuständige Staatsanwalt gab an, man hätte sich eigentlich vom Opfer den Tatort zeigen lassen müssen. Stattdessen verließ man sich auf Beschreibungen. Durch diese Nachlässigkeit seien möglicherweise wichtige Beweise verloren gegangen. Trotz der langen Zeit konnte man aber am richtigen Tatort noch DNS-Spuren sichern.

"Ressourcenmangel" verhindert zeitnahe DNS-Analyse

Der Ressourcenmangel bei der Polizei betrifft auch das Labor, welches die DNS analysiert. Am 21. November 2017, 15 Monate nach der Tat, waren 37 DNS-Proben zu diesem Fall noch immer nicht analysiert. Hätte man dies früher erledigt, könnte man jetzt möglicherweise mehr mutmaßliche Täter anklagen.

Dass Ermittlungen bei einer Vergewaltigung in Schweden keine hohe Priorität haben, ist kein Einzelfall, sondern hat System (unzensuriert berichtete).

Die Angeklagten sind multikriminelle Einwanderer

Im September 2017 gab es laut Polizei zehn Verdächtige. Die Polizei wisse, dass es mehr Täter gebe, habe aber momentan keine Möglichkeiten, diese zu identifizieren, hieß es damals. Am 10. November 2017 wurden fünf Personen angeklagt, davon drei wegen Vergewaltigung und zwei wegen Beihilfe zur Vergewaltigung. Letzteren beiden wird vorgeworfen, die Vergewaltigung mit dem Handy gefilmt zu haben. Das Alter der Angeklagten liegt zwischen 19 und 29 Jahren. Das Opfer gab die Zahl der Täter inzwischen mit 15 bis 20 an, die meisten Beteiligten laufen also weiterhin frei herum.

Wie das Opfer bereits gleich nach der Tat zu Protokoll gab, handelt es sich bei sämtlichen Tätern um Einwanderer unterschiedlicher Nationalität. Diese Angabe wird durch die aktuellen Anklagen bestätigt. Laut der Zeitung Fria Tiader sind alle fünf Angeklagten Einwanderer. Sie stammen aus Somalia, dem Irak sowie aus einem nicht mehr existenten Land – laut Expressen handelt es sich bei diesem Land um Serbien-Montenegro.

Angeklagte waren bereits vorher – bis zu elfmal – straffällig

Alle fünf Angeklagten waren durch zahlreiche frühere Verurteilungen amtsbekannt. Einer wurde bereits elfmal verurteilt, zwei andere neunmal, die anderen beiden drei- beziehungsweise zweimal. Die Delikte sind unter anderem Diebstahl, Raub, Drogendelikte, sexuelle Ausbeutung von Kindern und schwere Körperverletzung.

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.