Schweden: Gott ist kein „Herr“ mehr!

Zu männlich für Schwedens feministische Bischöfe: der Herrgott. Foto: wikipedia/gemeinfrei
Zu männlich für Schwedens feministische Bischöfe: der Herrgott.
Foto: wikipedia/gemeinfrei
25. November 2017 - 10:16

Dagegen wirkt selbst Merkel-Deutschland noch wie ein überzeugt patriotischer Staat: Wohl kein anderes Land auf der Welt überschlägt sich derartig in dem Bemühen, sich selbst abzuschaffen, wie Schweden. Die Heimat der einst stolzen Wikinger, vor deren Erscheinen ganz Europa zitterte, hat sich vollkommen dem Multikulti- und Genderwahn unterworfen, entsprechend werden die eigenen Bürger von der Justiz schon wegen „Hassverbrechen“ verfolgt, wenn sie auch nur in Gegenwart eines „Rechtgläubigen“ ein Speckbrot verzehren.

Gott ein „Herr“? – Um Gottes Willen!

Angesichts dieses Feldzuges gegen alles, was Schweden in der Vergangenheit zu einem wahren Paradies machte, erscheint es nur konsequent, dass es jetzt auch der allerhöchsten Instanz an den Kragen geht: nämlich Gott dem Herrn persönlich. Denn „die Bezugnahme auf Gott als „Herr“ konsolidiere die (Geschlechter)-Hierarchie und die Unterordnung der Frauen in einem weißen, westlich-feministischen Kontext“, so Sofia Camnerin, stellvertretende Vorsitzende der „Equmenia“-Kirche. Weiter meint sie: „Befreiungstheologen, gemeinsam mit feministischen und postkolonialen Theologen halfen entscheidend dabei, zu identifizieren, wie die Legitimierung von Hierarchien zu Gewalt und Unterordnung führt.“

Handbuch für politisch korrektes Beten

Was dieses Geschwurbel genau bedeuten soll, wird für Menschen ohne kulturmarxistischen Gehirnwäsche-Hintergrund wohl für alle Zeiten ein Rätsel bleiben. Konkrete Vorschläge, wie man es denn nun gender-tolerant besser machen könnte, liegen aber bereits auf dem Tisch. Es wurde nämlich extra ein Handbuch ausgegeben, in dem Priester Rat und Hilfe erhalten, damit sich auch in Zukunft ja kein Schäflein aus der „Gemeinschaft der Gläubigen“ ausgeschlossen fühlen muss.

Beispiel gefällig?

„Gott, Heilige Dreifaltigkeit, Vater und Mutter, Sohn - Schwester und Bruder und Geist - Hüter und Inspirator, führe uns zu deinen Tiefen des Reichtums, der Weisheit und des Wissens“ – so oder ähnlich könnte es schon bald aus den Kehlen schwedischer Gläubiger erschallen. So soll eine möglichst breite „Inklusion“ geschaffen werden, versichern die Gender-Bischöfinnen und ignorieren dabei die Kritik einiger weniger, mehr traditionell ausgerichteter Geistlicher.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die selbsternannten Krieger der sozialen Gerechtigkeit sich in ihrem Wahn auch noch die Bibel vorknöpfen, damit endgültig kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Herr, lass Hirn und Geist über Schweden regnen!


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