Transgender-Wahn: Schule suspendiert Lehrer wegen „Gut gemacht, Mädchen“

In der britischen Cherwell School verliert ein Lehrer seinen Job, weil er ein Transgender-Kind falsch ansprach. Foto: Metropolitan School / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
In der britischen Cherwell School verliert ein Lehrer seinen Job, weil er ein Transgender-Kind falsch ansprach.
Foto: Metropolitan School / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
22. November 2017 - 10:36

Der 27-jährige Mathematiklehrer Joshua Sutcliffe wurde vom Dienst an einer Schule suspendiert, weil er eine Schularbeit seiner Mädchenklasse mit dem Satz kommentiert hatte: „Gut gemacht, Mädchen“.

In dieser Klasse der Cherwell School im englischen Oxfordshire befindet sich ein als Mädchen geborenes Kind, das behauptet „ein Bub“ zu sein. Also fühlte sich das Kind von dem Lob des Lehrers diskriminiert. Die Schulleitung, die noch mit weiteren fünf Transgender-Kindern konfrontiert ist, leitete Disziplinarmaßnahmen gegen den Lehrer, der seit 2015 an der Schule unterrichtete, ein.

Keine Toleranz bei nicht gendergerechter Ansprache

Sutcliffe bedauerte seinen „Versprecher“, beteuerte, dieses Mädchen sonst immer als „er“ anzusprechen, und entschuldigte sich für den „Fehler“. Doch die demütige Entschuldigung nützte nichts: Der Mathematiklehrer wurde vom Dienst suspendiert.

Eine Woche nach dem „Vorfall“ Anfang November stellte die Untersuchungskommission fest, dass der Lehrer den Schüler „misshandelt“ habe. Sutcliffe versteht das nicht und erklärte, es könne letztlich doch nicht „unvernünftig“ sein, jemand als „Mädchen“ anzusprechen, das als solches geboren wurde und erkennbar sei.

Großbritannien: Geschlechtänderung schon bei Kleinkindern

Laut Medienberichten wurden allein in den letzten sechs Monaten rund 1.300 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren in englischen Spezialkliniken hormonell behandelt und ihre Pubertät künstlich blockiert. Man wolle den Kindern „später“ selbst die Entscheidung überlassen, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen wollen. Zuletzt hatte ein britisches Elternpaar die Unterstützung der staatlichen Gesundheitsbehörde (NHS) gefordert, um aus ihrem Sohn ein Mädchen zu machen. Die Spezialkliniken hoffen auf eine Verdoppelung dieser Zahl in den kommenden Jahren.

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