„Integrationsprojekt“ illegaler Einwanderer: Schweden sollen Persisch und Dari lernen

Vorgeschmack auf das, was auch uns blühen könnte: Afghanen besetzen öffentliche Plätze in Stockholm und fordern „Integration“ der Schweden. Foto: Bildschirmfoto nyheteridag.se
Vorgeschmack auf das, was auch uns blühen könnte: Afghanen besetzen öffentliche Plätze in Stockholm und fordern „Integration“ der Schweden.
Foto: Bildschirmfoto nyheteridag.se
2. Oktober 2017 - 11:57

Schweden leidet unter einer großen Anzahl an illegal eingewanderten Afghanen, ähnlich wie auch Deutschland und Österreich. Das Besondere an Schweden ist jedoch, dass die Afghanen dort professionell organisiert sind und zielgerichtet an der Durchsetzung ihrer Interessen arbeiten.

Seit Monaten veranstalten sie in Stockholm Demonstrationen und Besetzungen öffentlicher Plätze. Ihre Hauptforderung ist, die Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen. Am 9. August besetzten sie den Platz Medborgarplatsen und blieben dort drei Wochen. Während der Besetzung wurde ein Polizist von einem Afghanen niedergestochen, der Polizist überlebte. Am 1. September zogen die Besetzer auf den Platz Norra Bantorget um, wo sie seither campieren.

Die Demonstrationen und Besetzungen werden von der Organisation „Ung i Sverige“ (Jung in Schweden) geleitet, welche als Vertreterin der illegalen afghanischen Einwanderer agiert. Eine linksextreme Beteiligung ist offensichtlich. Bei den Demonstrationen wird „No Border, No Nation“ gerufen, eine Veranstaltung fand in einer Räumlichkeit namens „Café Marx“ statt.

Der Widerstand der Schweden gegen diese Umtriebe ist gering. Einige hundert Bürger versammelten sich am 19. August zu einer Gegenkundgebung auf dem Medborgarplatsen, schwenkten schwedische Fahnen und riefen unter anderem „Hinaus mit dem Pack!“.

Platzbesetzer bieten „Integrationsprojekt“ an – für Schweden

Das Selbstbewusstsein – besser gesagt, die Dreistigkeit – der Afghanen äußert sich nicht nur in Demonstrationen gegen ihr Gastland. Am 27. September führte „Ung i Sverige“ ein „Integrationsprojekt“ durch. Dabei ging es jedoch keineswegs um die Integration der Afghanen in die schwedische Gesellschaft. Inhalt des Projekts waren Kurse in Persisch und Dari (eine in Afghanistan verbreitete Sprache) für Schweden. Die Schweden wurden aufgefordert, die Sprachen der illegalen Einwanderer zu lernen, um sich in die „neue Gesellschaft“ zu integrieren.

Wörtlich heißt es in der Beschreibung des „Integrationsprojektes“ auf Facebook:

Willkommen zum Lernen von Persisch und Dari, willkommen in der neuen Gesellschaft.

Wir organisieren einen Workshop für Dari und Persisch, zu dem alle Schweden kommen dürfen, wir haben Jugendliche, die euch helfen, die Sprache zu lernen. Es ist eine erste Einführung in die Sprache und wichtig dafür, dass du dich in der neuen Gesellschaft zurechtfindest. Wir kämpfen dafür, dass wir Afghanen bleiben dürfen und ein Teil der Gesellschaft werden, da sollen die Schweden Verantwortung übernehmen, auch ein Teil der neuen Gesellschaft zu werden. Sprache ist kein Hindernis, sich zu verstehen, sondern das Werkzeug! Wir lernen voneinander und treffen uns morgen. Eine Gesellschaft, in der alle zusammenhalten und die wir gemeinsam formen. Willkommen zu unserem Integrationsprojekt – Persisch/Dari für Schweden!

Das „Integrationprojekt“ hat tatsächlich stattgefunden. Ein Video wurde auf der Facebook-Seite von „Ung i Sverige“ hochgeladen. Die Veranstaltung wurde unter freiem Himmel auf dem besetzten Platz Norra Bantorget abgehalten. Auf Facebook hatten 90 Personen ihre Teilnahme zugesagt, diese Zahl wurde jedoch nicht erreicht, wie aus dem Video hervorgeht. Grob geschätzt hatten gut 50 Personen teilgenommen, von denen mehr als die Hälfte selbst orientalische Einwanderer waren. Knapp zwei Dutzend Schweden hatten teilgenommen, und zwar fast ausschließlich Schwedinnen.

Kritik bleibt unberücksichtigt

Auf Facebook wurden einige kritische Kommentare gepostet. Die Aussage war dabei fast immer dieselbe: Die Afghanen sollen sich anpassen und Schwedisch lernen, nicht umgekehrt. Die Veranstalter blieben dennoch bei der ursprünglichen Formulierung. Sie entgegneten der Kritik, in Schweden würden viele Sprachen gesprochen, und sie würden ohnehin täglich Schwedisch lernen.

Illegale Einwanderer gebärden sich wie bei einer Landnahme

Das anmaßende Auftreten des Afghanen-Vereins „Ung i Sverige“ fällt immer wieder auf und ist nahezu typisch für diese Organisation. Die Anführerin der Afghanen-Proteste, Fatemeh Khavari, sagte am 10. September, sie habe das Ziel, Ministerpräsidentin von Schweden zu werden.

Am 30. September fand eine Demonstration der neonazistischen „Nordischen Widerstandsbewegung“ in Göteborg statt. „Ung i Sverige“ postete auf Facebook ein Video der Gegendemonstration mit dem Kommentar: „Keine Nazis auf unseren Straßen“.  

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