Sieg über Türkenbelagerung: Identitärer Gedenkfackelzug am Kahlenberg

Mit einem Fackelzug gedachten viele Patrioten der Befreiung Wiens von den Türken im Jahr 1683. Heute ist die Bedrohungslage ähnlich groß wie damals. Foto: Franziska M. /twitter
Mit einem Fackelzug gedachten viele Patrioten der Befreiung Wiens von den Türken im Jahr 1683. Heute ist die Bedrohungslage ähnlich groß wie damals.
Foto: Franziska M. /twitter
10. September 2017 - 15:00

Am Samstag, dem 9. September, versammelten sich etwa 150 Mitglieder und Freunde der "Identitären Bewegung Österreich", darunter auch angereiste Unterstützer aus der Steiermark, aus Frankreich, Polen und Ungarn, zu einem feierlichen Gedenk-Fackelzug am Kahlenberg.

Gedenken an Schlacht am Kahlenberg

Das Gedenken galt der "Schlacht am Kahlenberg" (unzensuriert berichtete), bei der am 12. September 1683 durch das vom Papst glücklich vereinigte Entsatzheer aus deutschen Truppen unter dem Lothringer Karl und der polnischen Eliteeinheit der "geflügelten" Husaren unter Jan Sobieski unser Wien nach langer türkischer Belagerung und Verwüstung im letzen Moment befreit worden ist.

Der Gedenkzug war bewusst nicht als politische Demonstration organisiert, sondern als Gedenkveranstaltung. Trotzdem ließen es sich Linksextreme und "Antifa"-Gegendemonstranten nicht nehmen, die Auffahrten zum Kahlenberg zu blockieren.

Linksextremisten beschädigten dabei den vom polnischen Staat am Sockel der geplanten Statue des Königs Jan Sobieski angebrachten Gedenkstein durch Schmierereien. Die Verursacher konnten nach Angaben der Polizei bereits am Tatort festgenommen werden. Die zur feierlichen Sonntagsmesse in der St.-Josefs-Kirche am Kahlenberg angereisten und in Wien beheimateten Polen wird diese symbolische Schändung gewiss mit Verachtung erfüllen.

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Erneute Verteidigung der Heimat notwendig

Der Fackelzug, auf dem ein Meer von Wien-Fahnen, Österreich-Fahnen, Abbildungen der Heerführer und ein großes Banner "Schlacht am Kahlenberg 1683" mitgeführt wurden, ging gemessenen Schrittes und still den Weg zur Kirche hinauf. Zwischendurch wurden historische Reden und Zeitdokumente verlesen.

Oben angekommen, hielt Martin Sellner (Co-Leiter der IB Wien) eine ergreifende kurze Rede über uns Gegenwärtige in der Reihe unserer Ahnen und unserer Kinder und nachfolgenden Generationen.

Haben wir das Recht, uns in die Reihe unserer Vorfahren, die Wien verteidigten, zu stellen? Wir müssen heute die Heimat verteidigen, und dazu bedarf es des Wissens und der Verehrung der Verteidiger von 1683. Wer von euch hat Kinder? Wer von euch möchte Kinder haben? Ich sehe alle Hände. Deswegen haben wir das Recht, hier zu stehen.

Die "Identitäre Bewegung" hat das bekannte Arbeiterlied "Die Arbeiter von Wien" gekapert, umgedichtet und am Kahlenberg angestimmt:

... Wir sind Europas lebendiger Geist / der alle Krusten der Feigheit zerreißt /

für Heimat, für Freiheit und für Tradition / kämpft eine ganze Generation ... So flieg du leuchtende, du gold'ne Fahne ...

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