Der ORF hinkt bei der Berichterstattung so hinterher, dass die Butter ranzig wird

Ob Butter, Burkaverbot oder Tal Silberstein: "Unzensuriert" übernahm in vielen Bereichen die Themenführerschaft. Foto: congerdesign / pixabay.com
Ob Butter, Burkaverbot oder Tal Silberstein: "Unzensuriert" übernahm in vielen Bereichen die Themenführerschaft.
Foto: congerdesign / pixabay.com
7. September 2017 - 15:23

Im Wahlkampf werden vom regierungstreuen Mainstream nicht nur oppositionelle Parteien, sondern auch alternative Medien bekämpft. So vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendein Journalist unzensuriert.at als Nachrichtenportal, das nur "Fake News" verbreitet, darzustellen versucht. Dass wir aber in vielen Bereichen bereits die Themenführerschaft übernommen haben, wird freilich nur allzu gerne verschwiegen.

Buttergeschichte mit einem Monat Verspätung in der ZIB 1

Am Mittwoch schaffte es sogar unsere Geschichte über die verteuerte Butter in den ORF. In der ZIB1 wurde über einen Butter-Rekordpreis berichtet, als Quelle nannte man die Statistik Austria. Unzensuriert schrieb bereits am 12. August unter dem Titel "Merkwürdig: Butter verteuerte sich einheitlich in allen Handelsketten um 30 Cent" darüber.

In diesem Artikel haben wir nicht nur die massive Verteuerung des Grundnahrungsmittels aufgezeigt, sondern auch die Kuriosität, dass sich die Preise für die Butter-Eigenmarken bei Merkur, Hofer, SPAR, Penny und wie sie alle heißen, einheitlich erhöhten. Von dieser möglichen Preisabsprache der Handelsketten hörte man im ORF allerdings nichts.

Verschleierungsverbot in Zell am See im ZIB Magazin

Noch älter als die Butter-Geschichte ist unser Bericht über die Auswirkungen des Burkaverbots auf das arabische Urlaubsmekka Zell am See. Am 18. Juli erschien auf unzensuriert der Artikel mit dem Titel "Burkaverbot ab 1. Oktober: Wird arabisches Urlaubsmekka Zell am See wieder heimischer?". Siehe da: Auch der ORF griff das Thema auf. Mehr als einen Monat später im ZIB Magazin vom letzten Mittwoch - und zwar unter dem Titel "Zell am See und das Verschleierungsverbot".

Wie der Mainstream den Fall "Tal Silberstein" totschwieg

Solche Beispiele gibt es viele, aber die wohl peinlichste Geschichte, die der Mainstream zuerst totschwieg, um sie dann - als es gar nicht mehr anders ging - unzensuriert nachzuschreiben, ist die für SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern so pikante Affäre um den in Israel wegen Verdachts der Geldwäsche verhafteten Tal Silberstein.

Unzensuriert berichtete bereits im Dezember 2016 über schwere Vorwürfe gegen den Kanzler-Berater, woraufhin der ehemalige ÖVP-Generalsekretär Werner Amon eine parlamentarische Anfrage stellte. Amon musste sich den Vorwurf gefallen lassen, unzensuriert als Quelle genannt zu haben. So unter dem Motto: "Wie kann man unzensuriert nur ernst nehmen?"

Unzensuriert-Exklusivgeschichte vor acht Monaten

Dass die Unzensuriert- Recherchen zum Fall "Silberstein" mehr als ernst zu nehmen waren, musste der Mainstream im August zähneknirschend zur Kenntnis nehmen. Da rauschte es nämlich gewaltig im Blätterwald, als bekannt wurde, dass der Berater von Christian Kern in Israel verhaftet wurde.

Unzensuriert ist es zu verdanken, dass diese Nachricht die Medienkonsumenten nicht völlig aus heiterem Himmel traf. Denn im Gegensatz zum von Regierungs-Inseraten abhängigen Mainstream, der erst Mitte August über die Affäre berichtete, hat unzensuriert als erstes Medium Österreichs seinen Lesern schon acht Monate zuvor diese Geschichte präsentiert.

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