Edelmetallbörsen: Goldpreis mit nach oben offener Skala

Gold wird auch in Zukunft wegen der internationalen Lage eine ganz zentrale Rolle bei den Anlegern spielen. Foto: Szaaman/Wikimedia(PD)
Gold wird auch in Zukunft wegen der internationalen Lage eine ganz zentrale Rolle bei den Anlegern spielen.
Foto: Szaaman/Wikimedia(PD)
5. September 2017 - 11:46

Gold ist weiter auf Erfolgskurs. Obwohl Experten immer wieder ein Ende des Kursanstiegs an den Handelsbörsen vorausgesagt haben, hat Gold jetzt die wichtige Hürde von 1.300 US-Dollar genommen. Mit 1.322 US-Dollar rangiert Gold auf dem Höchststand seit dem 1. Jänner 2017. Nicht weniger als 18 Prozent beträgt der Wertsprung seit Anfang des Jahres.

Im Verlauf der letzten Monate bremste aber immer noch die von Währungsexperten kolportierte Änderung der US-Zinspolitik den Wertzuwachs des exklusiven Edelmetalls. Wären die Zinsen entsprechend gestiegen, dann hätte es wahrscheinlich eine weitreichende Umschichtung in den Anlageportfolios vieler Investoren gegeben.

70 Prozent der Investoren rechnen mit keinem Zinssprung

Aktuell rechnen 70 Prozent der internationalen Investoren mit keinem Zinsschritt der US-Notenbank Federal Reserve. Dazu kommt verhaltenes Abwarten der Anleger im Bezug auf die mittelfristige Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump. Und auch die Nordkorea-Krise trägt ihren Beitrag zur Flucht ins Gold bei.

Neben Gold profitiert aber auch die Cyberwährung Bitcoin von einer zunehmend instabilen internationalen Lage. Vor allem asiatische Anleger flüchten mit einem Teil ihres Portfolios in die virtuelle Währung.

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