Der Villacher Kirchtag – Österreichs größte Brauchtumsveranstaltung

Unsere Heimat, unser Land Foto: unzensuriert.at
Unsere Heimat, unser Land
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30. Juli 2017 - 11:45

Viele unserer Feste stehen im Zusammenhang mit christlichen Traditionen. So auch der  Kirtag (eigentlich Kirchtag), der seit dem Mittelalter als Fest anlässlich der jährlichen Wiederkehr des Tages der Kirchweihe eines Kirchengebäudes gefeiert wird. Für die Bevölkerung ein willkommener Anlass, ein ausgelassenes Volksfest zu feiern. Bekannte Kirtage finden vor allem im August statt.

Der Villacher Kirchtag

1936 erstmals veranstaltet und nach dem Zweiten Weltkrieg, seit 1948 wieder begangen, hat sich der Villacher Kirchtag zu Österreichs größter Brauchtumsveranstaltung entwickelt. Dieses Jahr beginnt das Volksfest am heutigen 30. Juli und dauert bis 6. August. Der Termin um den 1.August knüpft an das historische Privileg an, vierzehn Tage vor und nach dem Jakobustag einen Jahrmarkt (den Laurenzimarkt) abzuhalten, das Herzog Friedrich II der Stadt im Jahr 1225 verliehen hatte.

Der Villacher Kirchtag zieht alljährlich mehr als 400.000 Besucher an, die in der festlich geschmückten Villacher Altstadt ein fröhliches Volksfest feiern. Dem Fest geht eine Brauchtumswoche mit Darbietungen von Musikkapellen, Gesangsvereinen, Trachten und Volkstanzgruppen voraus.

Bei mehr als 130 Einzelveranstaltungen wird von den Veranstaltern echtes heimisches und fremdes Brauchtum gezeigt. Zu dieser Zeit verwandelt sich der Villacher Hauptplatz in Österreichs größten Gastgarten, wo bei kulinarischen Kirchtagsschmankerln auf fünf Bühnen die besten Volksmusikgruppen Österreichs aufgeboten werden. Am Kirchtagssamstag gibt es dann einen großen, bunten Trachtenfestzug mit mehr als 3.500 Teilnehmern und dutzenden Blasmusikkapellen.

Wer schützt unsere Heimat?

Während wir unsere Feste, wie den Villacher Kirchtag, noch vor nicht allzu langer Zeit unbeschwert feiern konnten, hat sich dies insbesondere seit 2015 schlagartig geändert. Frauen müssen sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung fürchten, Zufahrten zu Festgeländen werden mit schweren Betonklötzen gesichert. Zum Schutz der Besucher sind schwer bewaffnete Polizeikräfte bereitgestellt. Unsere Heimat, unser Land, wurde einer unkontrollierten Massenzuwanderung preis gegeben. Doch noch ist Österreich unsere Heimat und unser Land. Es liegt daher an uns, dafür zu sorgen, dass es auch so bleibt und wir weiterhin unsere traditionellen Volksfeste feiern können.

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