Tote und Verletzte bei islamistischem Terrorattentat an ägyptischem Badestrand

Ein unbeschwerter Urlaubstag in Hurghada endete für zwei Touristinnen mit dem Tod (Symbolfoto). Foto: Ilonamay / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Ein unbeschwerter Urlaubstag in Hurghada endete für zwei Touristinnen mit dem Tod (Symbolfoto).
Foto: Ilonamay / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
14. Juli 2017 - 20:56

Im ägyptischen Badeort Hurghada fielen heute zwei deutsche Touristinnen einem Messerattentat zum Opfer. Der Täter konnte verhaftet werden. Es könnte sich bei dem Attentat um einen islamistischen Anschlag handeln, da es in dem gleichen Ressort bereits vergangenes Jahr zu einem Terrorangriff kam.

Attentäter stach auf Touristen ein

Berichten zufolge war der Täter von einem öffentlichen Badestrand an den Strand der Ferienanlage "Zahabia" geschwommen, um dort auf Touristen einzustechen. Ziel der Attacke waren ausschließlich Ausländer. "Ich will keine Ägypter", soll der Mörder während seines Angriffs geschrien haben.

Zwei deutsche Touristinnen überlebten den Angriff nicht. Vier weitere Urlauber wurden verletzt. Der Täter konnte gefasst und festgenommen werden. Die Behörden wollten sich auf kein Tatmotiv festlegen.

Bereits Messerattacke vor einem Jahr

Bereits im Jänner letzten Jahres waren bei einer Messerattacke in Hurghada drei Urlauber, darunter zwei Österreicher, verletzt worden. Zwei Attentäter waren in das Restaurant eines Hotels gestürmt und hatten dort auf die Touristen eingestochen. Einer der Täter rief: “Es gibt nur einen Gott. Wir werden diesen Ort in die Luft sprengen."

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