Nach Glawischnig-Reinfall: Grün-Politiker Reimon geht neuerlich mit inszeniertem Flüchtlingsfoto hausieren

Wieder geht ein Grüner Politiker mit einem nachweislich inszenierten Flüchtlingsfoto hausieren. Foto: Screenshot / Facebook Michel Reimon
Wieder geht ein Grüner Politiker mit einem nachweislich inszenierten Flüchtlingsfoto hausieren.
Foto: Screenshot / Facebook Michel Reimon
14. Juli 2017 - 12:00

Der grüne EU-Parlamentarier Michel Reimon hat sich via Facebook über die Stationierung von Panzern an der Brenner-Grenze angesichts des neuerlich drohenden Flüchtlingsstroms aus Italien mokiert. Zur Untermauerung seiner Argumente bedient sich der Grüne bei dem Foto einer Migrantenfamilie, das nachweislich von eben jenen "Flüchtlingen" inszeniert wurde, später aber dennoch zur Propaganda der linken Einwanderungsbefürworter missbraucht wurde. 

Reimon: Panzer um Flüchtlinge abzuwehren

In dem Facbook-Beitrag beschwert sich der Grüne konkret bei Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil (SPÖ), weil dieser sechs Panzer an der Grenze zu Italien stationieren ließ (wobei es sich um Schützenpanzer und keine Kampfpanzer handelt, Anm. d. Red.). Dabei unterstellt Reimon Doskozil, dass die Panzer zur Abwehr gegen eben jene Flüchtlinge zum Einsatz kommen würden, wie sie auf dem Foto aus Ungarn zu sehen sind. Der Grüne fragt in diesem Zusammenhang: "Was sollen die Panzer gegen diese Menschen tun?"

Foto war klassische Medien-Manipulation

Das von Reimon für seinen Beitrag verwendete Foto einer Flüchtlingsfamilie in Ungarn erlangte im Jahr 2015 fragwürdige Berühmtheit. Zu sehen ist, wie Polizeibeamte versuchen, einen Mann und seine Frau samt Baby von Eisenbahngleisen zu entfernen, auf denen diese liegen. Rasch verbreitete sich das Bild in den Mainstream-Medien, von angeblicher Polizeigewalt gegen die Flüchtlingsfamilie, gar ein "Eindreschen auf den Mann der sein Kind schützt", war damals die Rede.

Doch die Wahrhheit war eine andere, wie unzensuriert und FPÖ TV rasch aufdeckten. Denn ein Video des gesamten Vorfalls zeigte, dass der Migrant seine Frau samt Kind absichtlich auf die Gleise stieß, um möglichst dramatisch und medienwirksam auf sein "Schicksal" aufmerksam zu machen. Die ungarischen Polizisten versuchten lediglich, den Mann wegzutragen und seine Frau und das Kind aus der lebensgefährlichen Situation zu befreien. Keinerlei Gewalt wurde angewandt. 

Schon Glawischnig ging inszeniertem Foto auf den Leim

Groß war damals - am Höhepunkt der Flüchtlingsbewegungen nach Österreich - auch die Empörung bei den Grünen. In der ORF-Sendung "Runder Tisch" vom 14. September 2015 behauptete die ehemalige Grünen-Chefin Eva Glawischnig in Bezug auf das Foto, in Ungarn würden "Exekutivbeamte auf einen Mann eindreschen, der sein eigenes Kind schützt".

Die Propaganda-Behauptung der Grünen wurde trotz des Videobeweises auch nicht revidiert. Glawischnig behauptete damals auf Nachfrage von FPÖ-Obmann HC Strache sogar, sie habe das "ganze Video" dieser Begebenheit gesehen. Angesichts des drohenden Ausscheidens aus dem Nationalrat bei den Wahlen im Herbst haben die Grünen - nun eben in Person von Reimon - in alter Manier also wieder in die Propagandakiste gegriffen. 

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