Inzucht ist im multikulturellen Londoner Bezirk Redbridge für jeden fünften Kindstod verantwortlich

Im Londoner Borough Redbridge kämpft man gegen die Auswirkungen moslemischer Einwanderung. Foto: Duncan Harris from Nottingham, UK - Bargain Rail / Wikimedia (CC BY 2.0)
Im Londoner Borough Redbridge kämpft man gegen die Auswirkungen moslemischer Einwanderung.
Foto: Duncan Harris from Nottingham, UK - Bargain Rail / Wikimedia (CC BY 2.0)
5. Juni 2017 - 11:41

Eine Untersuchung zur Kindersterblichkeit im Londoner Stadtbezirk Redbridge hat ergeben, dass in den Jahren 2008 bis 2016 in 19 Prozent der Fälle eine Verwandtschaft zwischen Mutter und Vater die Ursache für den Tod des Kindes war. Die Untersuchung wurde am 15. Mai 2017 in einer öffentlichen Ausschusssitzung präsentiert.

In Redbridge machen Weiße nur noch 43 Prozent aus

Redbridge ist einer der 32 Boroughs (Bezirke) von London. Er liegt im Nordosten der Stadt und hatte 2011 rund 280.000 Einwohner. Redbridge ist sehr multikulturell. Die aktuellsten Daten zur ethnischen Zusammensetzung stammen aus 2011. Die autochthonen Briten machten damals nur noch 35 Prozent der Bevölkerung aus. Auch die Weißen insgesamt waren mit einem Anteil von 43 Prozent bereits klar in der Minderheit. 42 Prozent der Einwohner stammten aus Asien, und zwar vor allem aus Indien (16 Prozent), Pakistan (11 Prozent) und Bangladesch (6 Prozent).

Jeder zweite Kindstod in pakistanischen Familien durch Inzucht

In den Jahren von 2008 bis 2016 wurden insgesamt 200 Fälle von Kindstod in Redbridge gemeldet. Davon wurden 160 Fälle für die Untersuchung ausgewertet. In 67 Prozent dieser Fälle starb das Kind vor seinem ersten Geburtstag.

Wie bereits erwähnt, sind 19 Prozent der ausgewerteten Todesfälle bei Kindern auf Inzucht zurückzuführen. 18 Prozent der ausgewerteten Todesfälle kamen in pakistanischen Familien vor. Bei der Hälfte dieser Kindstode unter Pakistanern waren die Eltern miteinander verwandt. Die Pakistaner sind also für knapp die Hälfte aller Kindstode durch Inzucht in Redbridge verantwortlich – obwohl sie nur elf Prozent der Bevölkerung ausmachen.

Bei welchen Ethnien die andere Hälfte der Kindstode durch Inzucht vorkam, sagt die Untersuchung nicht. Es wird jedoch die generelle Aussage getroffen, dass Inzucht unter Asiaten sowie Zigeunern am weitesten verbreitet sei.

Aufklärungskampagnen über Genetik sollen helfen

Um dem Problem der Inzucht zu begegnen, wurden Aufklärungskampagnen in den asiatischen Gemeinschaften initiiert. Auch die Schulen wurden aufgerufen, das Thema stärker zu behandeln. Eine Aufklärungsbroschüre kann hier heruntergeladen werden – auch auf Urdu, der Nationalsprache Pakistans.

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