Abgaswerte-Skandal: Volkswagen möchte 6.000 Leiharbeiter abbauen

Krise: Volkswagen soll tausende Leiharbeiter freisetzen.  Foto: Vanellus Foto/Wikimedia(CC-BY-SA-3.0)
Krise: Volkswagen soll tausende Leiharbeiter freisetzen.
Foto: Vanellus Foto/Wikimedia(CC-BY-SA-3.0)

Der sogenannte Abgaswerte-Skandal bei Volkswagen hat nun auch fundamentale Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Aktuell sind laut den Deutschen Wirtschafts Nachrichten durch die Turbulenzen bei VW mehr als 6.000 Leiharbeiter in Gefahr, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Absatz- und Beschäftigungssituation bei VW könnte sich in diesem Zusammenhang noch verschlechtern.

Nun geht es darum, wer die Leiharbeiter sozial auffängt. Die deutsche Bundesregierung möchte mit Kurzarbeitsgeldern diese Arbeitnehmer nach ihrer Freisetzung absichern, die Bundesagentur für Arbeit (BA) blockiert jedoch.

BA: Kurzarbeitsgelder für Stammbelegschaft

Die BA pocht auf das Faktum, dass die Mittel für Kurzarbeitsgelder aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung finanziert werden. Und diese würden von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Beitragen gespeist. Deshalb geht die BA davon aus, dass diese Gelder für die Stammbelegschaft reserviert sind, und nicht für Managementfehler von Konzernen wie etwa VW ausgegeben werden.

Aber nicht nur der „Abgaswerteskandal“ macht dem Autobauer VW zu schaffen, 2014/2015 sind auch die Absatzzahlen in Russland auf Grund der Sanktionspolitik stark zurückgegangen.

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