Migranten in Bosnien: Schwer kriminell, aber anspruchsvoll bei Essen und Unterkunft | Unzensuriert.at

Migranten in Bosnien: Schwer kriminell, aber anspruchsvoll bei Essen und Unterkunft

Die bosnische Stadt Bihać, die seit Monaten unter einer hohen Zahl krimineller Einwanderer leidet. Foto: Julian Nyča / Wikimedia (CC-BY-SA 3.0)
Die bosnische Stadt Bihać, die seit Monaten unter einer hohen Zahl krimineller Einwanderer leidet.
Foto: Julian Nyča / Wikimedia (CC-BY-SA 3.0)
7. November 2018 - 23:08

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In Bosnien lagern zur Zeit tausende Migranten und warten auf eine Gelegenheit, weiter Richtung Westeuropa vorzudringen. Täglich kommen neue mit Bussen, Zügen und Taxis hinzu. Die ungebetenen Gäste stellen für die Einheimischen eine Bedrohung dar, da viele von ihnen kriminell sind.

Wie unzensuriert berichtete, haben die Einwanderer schon zahlreiche Einbrüche und Diebstähle verübt. Laut dem ungarischen Medium Origo begingen Migranten auch eine brutale Vergewaltigung einer jungen Frau. Unter den Einwanderern kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen, wobei auch Messer eingesetzt werden. Auch die Polizei wurde bereits mehrmals Ziel von Migrantengewalt.

300 Anzeigen gegen Migranten, auch wegen Totschlags und Vergewaltigung

Laut ungarischem Fernsehen, das sich auf eine Sprecherin der bosnischen Polizei beruft, liegen bereits mehr als 300 Anzeigen gegen Migranten in Bihać und Velika Kladuša vor. In Bihać wurden bereits 60 Strafverfahren gegen Einwanderer eingeleitet, in manchen dieser Verfahren geht es um schwere Verbrechen wie Totschlag, versuchten Totschlag, Vergewaltigung und schwere Körperverletzung. Ständig treffen neue Anzeigen ein. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Videoaufnahmen von versuchten Einbrüchen durch Migranten.

Stärkere Straßenbeleuchtung zum Schutz vor Migranten

Die Migrantenkriminalität sorgt für große Unsicherheit unter der Bevölkerung. Einwohner beklagten in Interviews mit dem ungarischen Fernsehen folgende Zustände: Ihre Kinder könnten nicht mehr alleine zur Schule gehen, man könne sich im Dunklen kaum noch aus dem Haus trauen, selbst am Hauptplatz von Bihać sei man nicht mehr sicher. Jedes Geschäft brauche inzwischen einen Wachmann, da die Migranten so viel stehlen. Die Einwanderer würden ihren Müll achtlos wegwerfen und die Straßen verschmutzen. Außerdem würden sie sich vor Schulen und Kindergärten herumtreiben und die Kinder fotografieren.

Die Behörden haben bereits einen Krisenrat abgehalten. Dabei wurde beschlossen, die Kontrollen an den Aufnahmeeinrichtungen zu verschärfen. Der Bürgermeister von Bihać, Šuhret Fazlić, ließ zum Schutz vor den Migranten die Straßenbeleuchtung verstärken.

Migranten beschweren sich über Unterkunft und Essen

Manche Einwanderer haben indes ganz andere Sorgen: Essen und Unterkunft genügen ihren hohen Ansprüchen nicht. Ein Migrant sagte dem ungarischen Fernsehen, das Essen sei nicht gut und die Unterkunft auch nicht. Er forderte die Journalisten auf, sich die Räumlichkeit selbst anzusehen. Als Beweis für das angeblich schlechte Essen zeigt er auf seinem Smartphone ein Foto eines Tellers Eintopf. Nicht nur der Eintopf, auch der Fisch würde ihm nicht schmecken.

Viele erwarten sich „schönes Hotel“

Auch eine Iranerin beklagte, dass ihr der Fisch nicht schmecke. Außerdem gebe es zu wenig Duschen und zu wenig Warmwasser. Sie bemängelte auch, dass sie mit anderen im selben Raum schlafen müsse. Laut ungarischem Fernsehen hätten viele Migranten erwartet, dass sie in einem „schönen Hotel“ untergebracht würden.

Auch anderswo erwarten sich Migranten das Schlaraffenland

Das ungarische Fernsehen stellte diese Beschwerden der Migranten in eine Reihe mit ähnlichen Meldungen von angeblichen Flüchtlingen in Deutschland, Schweden und Finnland. Auch diese Einwanderer kritisierten meist das Essen, manchmal aber auch die Lage ihrer Unterkunft oder zu langsames Internet. Eine moslemische Einwanderin in Finnland beschwerte sich sogar darüber, dass sie überall nur Finnen treffe, sie würde sich mehr „Vielfalt“ wünschen.

Unterschriftensammlung in Bihać gegen Migranten

Die Einwohner von Bihać schauen dem Treiben der Eindringlinge nicht tatenlos zu. Sie veranstalteten bereits mehrere Demonstrationen mit zum Teil hunderten Teilnehmern. Einmal blockierten sie auch einen Bus mit Migranten. Zur Zeit läuft in der Stadt eine Unterschriftensammlung. Die Petition fordert die Entfernung der Migranten aus Bihać, Hunderte haben bereits unterschrieben. Auch eine erneute Demonstration ist geplant.

Bosnische Moslems wollen ihre Glaubensbrüder gar nicht

90 Prozent der Einwohner von Bihać sind Bosniaken, also Moslems. Offensichtlich spielt dies jedoch keine Rolle im Verhältnis zu den ebenfalls moslemischen Einwanderern. Der Islam ist in Bihać anscheinend sehr gemäßigt. Auf den Bildern der Demonstrationen sowie bei den interviewten Passanten sind keinerlei Kopftücher oder andere islamische Symbole zu sehen.

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