#Einzelfall: Nafri-Drogenbande protzte im Internet mit Waffen - 35 Verhaftungen

182 Kilo Cannabis soll die Nafri-Bande aus Italien importiert haben, 92 Kilo konnten sichergestellt werden. Foto: cheifyc / pixabay.com
182 Kilo Cannabis soll die Nafri-Bande aus Italien importiert haben, 92 Kilo konnten sichergestellt werden.
Foto: cheifyc / pixabay.com
14. Mai 2018 - 21:53

Im Kampf gegen den organisierten Drogenhandel an den Wiener Brennpunkten Praterstern und Gürtel ist den Fahndern ein Schlag gegen eine Nordafrikaner-Mafia gelungen. Ermittler des Landeskriminalamtes deckten den schwungvollen Handel im großen Stil auf. Insgesamt konnte der Bande von Algeriern und Marokkanern der Handel von 182 Kilo Cannabis nachgewiesen werden. 92 Kilo Rauschgift wurden sichergestellt. Die Drogen für den Wiener Markt wurden aus Italien geliefert. Pikant: Die Bunkerwohnung befand sich genau über einer Drogenberatung. Wie sicher sich die Kriminellen fühlten, zeigt auch die Tatsache, dass sie auf Fotos in sozialen Medien ungeniert mit Waffen protzten. Bisher wurden 35 Verdächtige mit 78 Identitäten (!) festgenommen. Ein Großteil von ihnen Asylwerber, die aber eigens für den Drogenhandel angeworben worden waren - wohl eher kein Asylgrund... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Mai 2018.

Weitere Einzelfälle vom 14. Mai:

Wien: Fotofahndung nach brutalen afrikanischen Schlägern
Zwei Unbekannte sollen im Jänner im Bereich der U1-Station Karlsplatz zwei Personen attackiert und schwer verletzt haben. Nun hat die Polizei Fotos der beiden veröffentlicht, aus denen klar hervorgeht, dass es sich um Schwarzafrikaner handelt. Die auf den Lichtbildern ersichtlichen Bereicherer stehen im Verdacht, am 7. Jänner gegen 0.40 Uhr im Bereich der U1 Karlsplatz zwei Opfer mit mehreren Faustschlägen verletzt zu haben. Die Opfer erlitten durch die Attacke mehrfache Prellungen sowie schwere Verletzungen im Kopfbereich... mehr

Tulln (NÖ): Frau wachte nach Heurigenbesuch splitternackt in Ausländer-Wohnung auf - waren K.o.-Tropfen im Spiel?
Nach einem Heurigenbesuch am Samstag wachte eine 40-Jährige am Sonntag in einem fremden Bett auf, hatte schwere Erinnerungslücken. Die Frau packte schnell ihre Sachen zusammen, flüchtete und ging zur Polizei. Laut Bezirksblätter hat sie Männer in fremder Sprache (Arabisch) reden hören, betreffend der Nacht davor aber einen kompletten Filmriss. Wie berichtet ordnete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung im Krankenhaus an. Am Anfang zeigte sich das bedauernswerte Opfer nicht einverstanden mit der Untersuchung, stimmte dann aber doch zu. Das Landeskriminalamt NÖ, Gruppe Sittlichkeitsdelikte, ermittelt jetzt, Staatsanwalt Leopold Biem meinte, die Auswertung der Spuren und der Untersuchungen werde einige Zeit in Anspruch nehmen. Quelle: heute.at

Kittsee (Burgenland): Türke ohne Führerschein lieferte sich Autojagd mit Polizei
Der Fokus der Schwerpunktaktionen an der A4 und der A6 im Gemeindegebiet von Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) lag einmal mehr auf illegaler Migration und Schlepperei. Am Sonntag Morgen führten die Beamten entsprechende Kontrollen durch. Gegen 5.15 Uhr wollten sie einen Pkw anhalten. Dieser verringerte auch seine Geschwindigkeit und kam fast zum Stillstand. Als sich die Polizisten dem Fahrzeug näherten, gab der Lenker jedoch plötzlich Vollgas. Er fuhr mit durchdrehenden Rädern in Richtung Wien davon. Nach einer Verfolgungsjagd konnte der Wagen gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 22-jährige türkische Lenker keinen Führerschein hat und auch noch nie einen besessen hat... mehr

Salzburg: Freispruch im Zweifel für mutmaßlichen Terror-Sympathisanten, trotzdem Haft
Ein Marokkaner hat sich am Montag in Salzburg wegen mutmaßlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung vor Gericht verantworten müssen. Da ein Belastungszeuge seine Aussagen revidierte und es sonst keine Beweise gab, erging ein Freispruch im Zweifel. Der Asylwerber wurde allerdings wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt schuldig gesprochen: neun Monate unbedingte Haft, nicht rechtskräftig, da die Staatsanwaltschaft noch keiner Erklärung abgab... mehr

Klagenfurt: Bissiger Drogenhändler verletzte Polizisten bei Festnahme
Ein von der Klagenfurter Polizei in flagranti erwischter Drogendealer hat sich bei seiner Festnahme heftig gewehrt. Neben Tritten und Schlägen wehrte sich der Mann auch mit seinen Zähnen, er biss einen Beamten kräftig in den Arm. Beim Beschuldigten wurden mehrere so genannte „Balls“ Drogen sichergestellt, kugelförmig verpackte Drogenpakete. Neun Balls Kokain und drei Balls Heroin im Wert von 800 Euro wurden bei dem Mann sichergestellt. Der gebissene Beamte muss nun möglicherweise wochenlang bangen, ob ihn der Kriminelle mit irgendeiner Krankheit angesteckt hat... mehr

Hall (Tirol): Türkischer Autorowdy zielt auf Autobahn mit Pistole auf anderen Lenker
Unfassbarer Fall von gefährlicher Drohung am Sonntag Nachmittag auf der Tiroler Inntalautobahn bei Hall (Bezirk Innsbruck-Land): Ein zunächst unbekannter Autoinsasse zückte laut Polizei während eines riskanten Überholmanövers eine Pistole und zielte bei einem Überholmanöver auf einen anderen Fahrzeuglenker und dessen Mitfahrer. Der 20-jährige Verdächtige und sein gleichaltriger Begleiter - bei beiden handelt es sich um Türken - konnten wenig später gefasst werden. Unmittelbar danach habe der betroffene Wagen die A12 bei Hall-West verlassen. Im Zuge einer Fahndung konnte das Auto im Stadtgebiet rasch ausgeforscht werden. Der Hauptverdächtige wird wegen Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt... mehr

Imst (Tirol): Junger Vorarlberger starb an Messerstich - Polizei sucht Zeugen
Nach der Messerstecherei unter Jugendlichen Sonntagfrüh in Imst, bei der ein 17-jähriger Vorarlberger getötet wurde, sind die Einvernahmen und Ermittlungen am Montag im Laufen gewesen. Bei der Obduktion des Opfers wurden zwei Stichverletzungen festgestellt, einer der Stiche war tödlich.Das Motiv war vorerst unklar, ebenso der genaue Tatablauf. Der 19-jährige, mutmaßliche Haupttäter, der im Zuge einer Auseinandersetzung unter sieben Heranwachsenden ein Messer gezogen und auf den 17-Jährigen eingestochen haben soll, schweige vorerst zu den Vorwürfen. Zudem seien die Einvernahmen der anderen Beteiligten nach wie vor nicht abgeschlossen. Die beiden Begleiter des Opfers, ebenfalls Vorarlberger, wurden Montag Nachmittag in Vorarlberg befragt. Obwohl die Medien kryptisch berichten, der mutmaßliche Haupttäter "besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft", lässt sich aus dieser Formulierung und aus der Herkunft seiner Begleiter - ein Kosovo-Albaner und ein Türke - schließen, dass es sich dabei um eine Gruppe mit "Migrationshintergrund" handelt... mehr

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