Wirtschaft und Einwanderung entscheiden über Italiens Wahlausgang

Die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega Nord haben viele Gemeinsamkeiten: Einwanderungsfrage, direkte Demokratie, EU-Skepsis. Foto: pexels.com / gemeinfrei
Die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega Nord haben viele Gemeinsamkeiten: Einwanderungsfrage, direkte Demokratie, EU-Skepsis.
Foto: pexels.com / gemeinfrei
13. Januar 2018 - 11:00

Die italienischen Parlamentswahlen am 4. März 2018 sagen laut Meinungsumfragen den Sieg von Silvio Berlusconis Mitterechts-Bündnis vorher. Aber der Sieg ist nicht gewiss.

Migration und Wirtschaft werden Wahl entscheiden

Doch Berlusconi wäre nicht Berlusconi, wenn er nicht neben einem Plan A, auch einen Plan B und sogar einen Plan C bereithielte. Nicht alle Rechnungen sind ihm allerdings aufgegangen, seit er am 26. Januar 1994 unter dem Gelächter der Linken seinen Einstieg in die Politik bekanntgab. Seit er nur zwei Monate später den siegesgewissen Ex-Kommunisten den Sieg wegschnappte, begegnet ihm die Linke mit unerbittlicher Feindschaft.

Vielen Italienern brennen zwei Themen unter den Nägeln: Die Wirtschaftslage und die Einwanderungsfrage. Wer ihnen darauf die besseren Antworten gibt und mehr Vertrauen genießt, wird die Wahlen gewinnen. Seit 2008 steckt Italiens Wirtschaft in einem dauerhaften Krisenmodus. Jedes Jahr wandern so viele Italiener ins Ausland ab, wie Ausländer legal und illegal nach Italien zuwandern. Das bedeutet eine entsprechende Beschleunigung radikaler demographischer Umbrüche.

Fünf-Sterne-Bewegung und Lega mit klaren Antworten zur Ausländerfrage

In der Migrationsfrage vertreten die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega Nord den deutlichsten Kurs. Ein Sieg von Mitterechts kann jene Regierungen in der EU stärken, die eine uneingeschränkte "Refugee-Welcome-Politik" für Wahnwitz halten. Von einer von Berlusconi, wenn auch nur aus dem Hintergrund, gelenkten italienischen Regierung ist aber mit keinen Alleingängen Italiens gegen den Willen Brüssels zu rechnen.

Zustimmungswerte von bis zu 50 Prozent, so unter den 40-Jährigen, für die Fünf-Sterne-Bewegung zeigen, dass sich die Wähler die besten Antworten nicht von der regierenden gemäßigten oder der radikalen Linken erwarten, aber auch nicht unbedingt von dem 81 Jahre alten Silvio Berlusconi und einer Lega Nord, die ihre starke Verwurzelung in der Wählerschaft des Nordens (30 Prozent in Venetien) gerade für ein unsicheres Tauschgeschäft als gesamtitalienische Rechtspartei riskiert und dafür sogar die Bezeichnung Nord aus dem Parteinamen gestrichen hat.

Wahlausgang offen, weil Bündnis aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega fehlt

Derzeit können sich noch alle drei großen Gruppen Siegeschancen ausmalen. Keine kann sich des Erfolgs sicher sein. Ein garantierter Sieg wäre nur einem Bündnis aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega Nord sicher. Gemeinsam würden sie Mittelinks und Mitterechts weit hinter sich lassen. An inhaltlichen Gemeinsamkeiten würde es von der Einwanderungsfrage, über die direkte Demokratie bis zur EU-Skepsis nicht fehlen. Doch diese Option wird von keiner Seite ernsthaft erwogen. Italien bleibt in der Unberechenbarkeit berechenbar.

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Kommentare

Bild des Benutzers Volker Spielmann
Bild des Benutzers Volker Spielmann

Wollen die europäischen Völker auch im XXI. Jahrhundert fortbestehen, so müssen sie sich im Zuge der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung eine rechtschaffen-vaterländische Regierung geben, bevor sie von den fremdländischen Eindringlingen überwältigt werden. Die wackeren Ungarn haben dies bereits getan und ihre neue Regierung hat umgehend die Grenzen schließen lassen. Das Gemeine bei diesem Wettlauf ist freilich, daß es sich um einen Mannschaftskampf handelt. Es hilft also den wackeren Ungarn nichts, wenn nur sie sich retten können, weil das kleine Ungarn in einem mohammedanisierten Europa zugrunde gehen würde. Daher müßten sich zumindest die großen Staaten, sprich das Welschenland, Spanien, Italien, England und der deutsche Rumpfstaat, eine neue Regierung geben. Und wie immer im Leben gibt es auch bei diesem Wettlauf keinen zweiten Sieger. Im Falle des Erfolges könnte sich das Ganze übrigens zum Mehrkampf entwickeln, wenn die Scheinflüchtlinge nicht klein beigeben wollen.

Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

überhaupt schon mal eine funktionierende Regierung gehabt , nach dem Duce ? :-)

Besuch der Wiener Ferienmesse lohnt sich. Gibt zwei Hallen, eine internationale und eine österreichische.
Die Italiener sind ohne Südtirol in der internationalen Halle, die Südtiroler Aussteller sind da wo sie hin gehören, mitten unter den österreichischen Bundesländern.

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Einwanderung ist kein Menschenrecht, sondern eine Invasion, ein Landraub, ein kriegerischer Akt gegen die einheimische, allein heimatberechtigte Bevölkerung.

Willkommenswahnsinnigen, daß sie kläglich scheitern, aber bitte die Kanaken nicht weiter nach Norden schicken, sondern selbst ernähren...
Bitte folgende Zahlen mal merken: laut Bild kostet ein minderj. Flüchtlis im Monat
um die 10.000 €, wie viel Lira wäre es?
Da D. allein von diesen um die 45.000 hat, kostet das diesem Land im Jahr um die 5 Mrd. €, wäre deshalb nicht viel billiger mit 10.000 €sie zu ihre Eltern nach hause zu schicken für die fin. Unterstützung, natürlich mit der Bedingung, daß sie nie wieder nach Europa kommen und versuchen ihr Land selbst aufzubauen.
Dies wäre auch eine humanitäre Familienzusammenführung, denn wer das denkt, daß sie sich in D. integrieren werden oder wegen Mangel an Arbeitsplatz Geld verdienen können, der muß in psych. Behandlung eingewiesen werden, also....

ob die Italiener innen, auch schon so Hirngewaschen verblödet sind, wie die nationale europ. Elite, allen voran der Führer Juncker und Merkel.

Bild des Benutzers Steppenwolf
Bild des Benutzers Steppenwolf

Was da auf die Italiener und auch auf uns zukommt ist eine unfassbare Antizivilisation - Fakten:
http://www.kleinezeitung.at/international/5351035/Autostopp-zu-Klinik_Sc...
Laut Polizeistatistik gab es in Südafrika allein zuletzt rund 40.000 Fälle von Vergewaltigung pro Jahr - etwa 109 Fälle pro Tag. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Dunkelziffer höher liegt, da viele Fälle gar nicht gemeldet werden.
In Afrika herrscht heute noch Hexenwahn und Teufelsglaube:
Nur wenige Experten wagen es zu sagen, dass in Afrika Hexen- und Teufelsglaube, Kinderhandel, etwa 80 Millionen arbeitende Kinder, Tötung von alten und kranken Menschen, ungezügelte Aidsverbreitung tägliche Praxis sind. Die Hexenjagd auf Kinder, junge Frauen und alte Menschen ist in machen afrikanischen Ländern selbstverständliche soziale Kontrolle und fordert jährlich tausende Todesopfer. „In Nigeria dreht sich alles um Geisterglaube. Geister beeinflussen alle Bereiche des Lebens.

Islamverbot
Der Islam ist mit unseren Gesetzen unvereinbar
RECHTSGUTACHTEN:
http://paxeuropa.de/wp-content/uploads/Schachtschneider-Islamische-Rel-i...

 
... der NATO-Mafia wohl nichts anderes übrig, als die Wahlen wieder einmal massiv zu fälschen. Plan B wäre dann wieder einmal die Entführung und Ermordung des Ministerpräsidenten.*
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* http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO/gladio4.html

Ich fordere: Freiheit und Souveränität für Österreich!