Buchmesse Leipzig: Politisch korrekte Initiative bereitet Mobbing gegen „rechte“ Verlage vor | Unzensuriert.at

Buchmesse Leipzig: Politisch korrekte Initiative bereitet Mobbing gegen „rechte“ Verlage vor

Linke Umtriebe auf Frankfurter Buchmesse - der Veranstalter schaute wohlwollend zu. Foto: RT Deutsch / Screenshot YouTube
Linke Umtriebe auf Frankfurter Buchmesse - der Veranstalter schaute wohlwollend zu.
Foto: RT Deutsch / Screenshot YouTube
9. Januar 2018 - 14:06

Vom 15. bis 18.März findet dieses Jahr die traditionelle Buchmesse in Leipzig statt. Auf der Ausstellerliste werden sich auch sogenannte „rechtspopulistische“ Verlage finden. Da man einen Ausschluss von dieser Veranstaltung nur schwer argumentieren kann, will man ihnen wenigstens das Leben schwer machen.

Nach außen hin tolerant

Die Buchmesse sei der "Meinungsfreiheit" verpflichtet, gibt sich Messedirektor Oliver Zille „tolerant“. Verlage aus dem rechten Spektrum dürften daher ebenso in Leipzig ausstellen wie alle anderen Kunden auch, solange sich die Publikationen im Rahmen der Gesetze bewegen, zitiert ihn die Leipziger Volkszeitung. Damit ist es aber mit seiner Toleranz gegenüber vom vorgegebenen Pfad abweichenden Meinungen auch schon Schluss, denn Aktionen einer „Initiative #verlagegegenrechts“ will der Veranstalter wohlwollend unterstützen.

Diskussionsrunden gegen „Rechts“

45 sich als „unabhängig“ bezeichnende Verlage sowie rund 100 Einzelpersonen haben sich bereits in Stellung gebracht und einen Aufruf gegen „rechte Stimmungsmache“ unterzeichnet. „Diskussionsrunden“ wolle man veranstalten und Autorinnen mit „Fluchterfahrung“ zu Wort kommen lassen, so Mitinitiatorin Lisa Mangold. Man wolle „aufrütteln“ und deutlich machen, dass jetzt die Zeit gekommen sei, um sich (gegen Rechts) zu positionieren. Die benötigten Räumlichkeiten werden vom Veranstalter der Messe zur Verfügung gestellt.

Ähnliche Vorzeichen wie bei Buchmesse in Frankfurt

Wie die intellektuelle Auseinandersetzung des Kulturestablishments mit Verlagen wie „Antaios“  oder dem „Compact-Magazin“ aussieht, haben die Ereignisse auf der Frankfurter Buchmesse im letzten Oktober gezeigt. Damals hatte im Vorfeld der Messe der Börseverein zu Aktionen aufgerufen. In der Folge wurden Ausstellerkojen unliebsamer Verlage beschädigt, Bücher gestohlen und Werbematerial unbrauchbar gemacht. In bewährter Manier ließ man Demonstranten aufmarschieren, um Buchpräsentationen der Autoren Akif Pirinçci, Caroline Sommerfeld und Martin Lichtmesz zu stören. Der Veranstalter ließ die Randalierer lange ungehindert agieren.

Angesichts der bereits angelaufenen Mobbing-Planungen und den von der Politik geduldeten linksextremistischen Umtrieben in der Stadt sind für Leipzig ähnliche Tumulte, wie sie in der hessischen Main-Metropole stattgefunden haben, beinahe vorgezeichnet. Bereits im letzten Jahr war auf der Leipziger Messe das Compact-Magazin mit linken Protesten konfrontiert gewesen.

Leipzig Zentrum des Linksextremismus

Leipzig erlebe seit Jahren einen Zuzug von Linksextremisten und entwickle sich zum deutschen Randalierer-Meister, äußerte sich Leipzigs Polizeichef Bernd Merbitz im letzten Juli gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Es seien bereits rechtsfreie Räume entstanden. Das sei der Stadtverwaltung schon lange bekannt gewesen, diese habe aber zu wenige Grenzen gezogen, so der Polizeibeamte. Auf die Polizei könnte an den Tagen der Buchmesse also viel Arbeit zukommen.

 

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